Ehemaliger österreichischer Bundeskanzler Kurz zu 8 Monaten bedingter Haftstrafe wegen Falschaussage verurteilt
Der ehemalige österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz wurde wegen Falschaussage während einer Untersuchung zu Korruptionsvorwürfen gegen die Regierung zu einer achtmonatigen bedingten Haftstrafe verurteilt.
In Österreich wurde der ehemalige Bundeskanzler Sebastian Kurz zu einer Haftstrafe verurteilt.
Bei der Gerichtsverhandlung in Wien wurde Kurz, dem vorgeworfen wurde, während einer Untersuchung zu Korruptionsvorwürfen gegen die Regierung eine Falschaussage gemacht zu haben, zu einer achtmonatigen bedingten Haftstrafe verurteilt.
BETONUNG DER UNSCHULD
In dem vier Monate dauernden Prozess vor dem Wiener Straflandesgericht betonte Kurz, der von der Staatsanwaltschaft beschuldigt wurde, im Jahr 2020 im Rahmen einer Untersuchung zu seiner Rolle bei der Gründung des Unternehmens OeBAG falsch ausgesagt zu haben, seine Unschuld und erklärte, der Fall sei politisch motiviert.
Sebastian Kurz, der als „Wunderkind“ der Österreichischen Volkspartei galt, 2017 das Amt des Bundeskanzlers übernahm und 2020 erneut an die Macht zurückkehrte, war 2021 nach einer weiteren Untersuchung wegen Korruptionsverdachts zurückgetreten.
Nachrichtenquelle: İHA
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