Eilmeldung: Israel tötet hochrangigen Hisbollah-Kommandeur!
Nach der Tötung von Hassan Nasrallah hat Israel bekannt gegeben, dass auch der Hisbollah-Kommandeur Nabil Qaouk getötet wurde.
Die israelische Armee hat den Tod des Hisbollah-Kommandeurs Nabil Qaouk bei einem gezielten Angriff bestätigt.
Die Konflikte zwischen Israel und der Hisbollah lassen die Spannungen im Nahen Osten weiter eskalieren.
Israel, das in den letzten Tagen intensive Angriffe auf den Libanon verübt hat, hat hochrangige Hisbollah-Funktionäre ins Visier genommen.
Nach der Tötung des Hisbollah-Generalsekretärs Hassan Nasrallah behauptet die israelische Armee nun, auch das Mitglied des Exekutivrates, Nabil Qaouk, getötet zu haben.
Nach Angaben der israelischen Armee kam Qaouk bei Angriffen auf das Viertel Dahiye in Beirut ums Leben.
ÜBER NABIL QAOUK
Der 1964 geborene Qaouk trat in den 1980er Jahren der Hisbollah bei.
Qaouk bekleidete innerhalb der Hisbollah die Positionen des stellvertretenden Vorsitzenden des Exekutivrates sowie des Leiters der Region Südlibanon.
Qaouk war zudem als Kommandeur der internen Sicherheitseinheit der Hisbollah bekannt.
ISRAELS ANGRIFFE
Die israelische Armee, die sich seit dem 8. Oktober 2023 in kontrollierten Gefechten mit der Hisbollah befindet, führte am 23. September Hunderte von Luftangriffen auf den Süden des Libanon sowie auf die Regionen Bekaa und Baalbek durch.
Nach Angaben libanesischer Behörden sind seit dem 17. September, als die von der Hisbollah genutzten Kommunikationsgeräte zur Explosion gebracht wurden, insgesamt 1052 Menschen ums Leben gekommen, darunter 104 Kinder und 194 Frauen.
Der Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah wurde bei Luftangriffen der israelischen Armee auf Beirut am 27. September getötet.
Die Hisbollah reagiert ihrerseits mit Raketen und Flugkörpern auf Israel. Auf israelischer Seite wurden bei diesen Angriffen, die meist auf Militärstützpunkte abzielten, keine größeren Schäden gemeldet.
Aufgrund der israelischen Bombardierungen sind innerhalb des Landes fast 150.000 Menschen vertrieben worden.
Während die Fluchtwelle aus den südlichen Landesteilen in Richtung der Hauptstadt Beirut und in den Norden anhält, wird berichtet, dass Zehntausende Menschen nach Syrien geflohen sind.
Nachrichtenquelle: 12punto
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