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Erklärung des französischen Verteidigungsministers zum Nahen Osten: „Wir tun alles, um eine Eskalation der Spannungen zu verhindern“

Der französische Verteidigungsminister Sébastien Lecornu äußerte sich zur Lage in der Region nach den Spannungen zwischen dem Iran und Israel und erklärte, sein Land unternehme alles, um eine weitere Eskalation im Nahen Osten zu verhindern.

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Erklärung des französischen Verteidigungsministers zum Nahen Osten: „Wir tun alles, um eine Eskalation der Spannungen zu verhindern“

In einem Interview mit der französischen Zeitung Le Parisien bewertete der französische Verteidigungsminister Sébastien Lecornu die nach den Angriffen vom 7. Oktober von Israel eingeleiteten Militäroperationen als „im Rahmen der legitimen Selbstverteidigung“.

In Bezug auf die Aktivitäten der mit dem Iran verbundenen schiitischen Milizen in Syrien und im Irak sowie die Angriffe der vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen auf Schiffe im Roten Meer nach den israelischen Angriffen kommentierte Lecornu, dass der Iran in der Region „Unsicherheit und Instabilität“ schaffe.

Lecornu erklärte im Kontext der Spannungen zwischen dem Iran und Israel, dass man sich nicht im Krieg gegen den Iran befinde, der Iran jedoch nicht nur für Israel und die Länder der Region, sondern auch für Europa ein Sicherheitsproblem darstelle. Frankreich tue jedoch alles, um eine Eskalation der Spannungen im Nahen Osten zu verhindern.

Minister Lecornu merkte an, dass der Iran Russland in dessen Krieg gegen die Ukraine unterstütze und das Risiko berge, sein Atomprogramm weiterzuentwickeln.

Zu der Kritik der Opposition an der Tatsache, dass Frankreich während des Luftangriffs auf Israel iranische Drohnen im jordanischen Luftraum abgeschossen hatte, erklärte Lecornu, dass dieser Eingriff in Abstimmung mit den jordanischen Behörden erfolgt sei, um die militärische Präsenz Frankreichs in der Region vor Bedrohungen zu schützen.

Auf die Frage, ob Frankreich Waffen an Israel verkaufe, antwortete Lecornu mit Nein“ und erklärte, dass sein Land lediglich Ersatzteile an Israel geliefert habe, darunter eine Lieferung im Wert von 15 Millionen Euro im Jahr 2022.

Lecornu warf der Opposition, die „versucht, Zweifel am Waffenverkauf Frankreichs an Israel zu säen“, Verantwortungslosigkeit vor.


Nachrichtenquelle: AA

Frankreich Israel Naher Osten