Erotikfilm-Darstellerin Stormy Daniels äußert sich: 'Trump sollte in einem Frauenhaus...'
Nach dem Schuldspruch gegen den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump äußerte sich die Erotikfilm-Darstellerin Stormy Daniels erstmals öffentlich und forderte: "Er sollte ins Gefängnis oder in einem Frauenhaus als freiwilliger Sandsack gemeinnützige Arbeit leisten."
Die ehemalige Erotikfilm-Darstellerin Stormy Daniels, die den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump beschuldigt hatte, ihr Schweigegeld für eine sexuelle Begegnung gezahlt zu haben, hat sich nach dem Schuldspruch im sogenannten Schweigegeld-Prozess erstmals öffentlich geäußert.
Daniels erklärte, Trump habe 'jeden Bezug zur Realität verloren' und forderte: "Sperrt ihn sofort ein."
TODESDROHUNGEN
Daniels berichtete, sie erhalte Todesdrohungen von Trump-Anhängern, und bekräftigte, dass Trump zu einer Gefängnis- oder Sozialstrafe verurteilt werden sollte. Die ehemalige Darstellerin zeigte sich überrascht, wie schnell die Geschworenen zu einem Schuldspruch gelangt seien, und fügte hinzu: "Ich denke, er sollte ins Gefängnis oder in einem Frauenhaus als freiwilliger Sandsack gemeinnützige Arbeit leisten."
WAS PASSIERT MIT TRUMP?
Nachdem Trump kürzlich in allen 34 Anklagepunkten von den Geschworenen für schuldig befunden wurde, steht nun am 11. Juli die Urteilsverkündung an. Richter Juan Merchan könnte eine Haftstrafe zwischen 16 Monaten und vier Jahren verhängen. Experten weisen jedoch darauf hin, dass die Delikte, derer Trump für schuldig befunden wurde, nach New Yorker Recht als geringfügige Straftaten (Klasse E) eingestuft werden. Zudem betonen sie Trumps Alter (77) und die Tatsache, dass er bisher nicht vorbestraft ist.
Demnach könnte Trump eine sehr kurze Haftstrafe erhalten oder zu anderen Maßnahmen wie Geldstrafen, Entschädigungszahlungen, Bewährungsauflagen oder anderen Auflagen verurteilt werden, ohne tatsächlich ins Gefängnis zu müssen.
Sollte Trump zu einer Haftstrafe verurteilt werden, gilt es als sicher, dass er Berufung einlegen wird.
Da in diesem Fall ein monatelanger Berufungsprozess beginnen würde, stünde einer Amtsübernahme Trumps im Falle eines Wahlsiegs nichts im Wege.
Nachrichtenquelle: 12punto
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