EU will keine 'Trump-Zölle'
Der für Handel zuständige EU-Kommissar Maros Sefcovic erklärte, man konzentriere sich auf den Abschluss eines konstruktiven Handelsabkommens mit den USA.
Der für Handel zuständige EU-Kommissar Maros Sefcovic äußerte sich auf seinem Social-Media-Kanal nach einem Telefonat mit dem US-Handelsminister Howard Lutnick und dem Handelsbeauftragten Jamieson Greer.
Sefcovic bezeichnete das Gespräch als konstruktiv und erklärte: „Die EU-Kommission bleibt den konstruktiven und zielgerichteten Bemühungen für ein EU-US-Handelsabkommen voll und ganz verpflichtet.“ Sefcovic fügte hinzu, dass die Vertreter der EU und der USA weiterhin in ständigem Austausch stünden.
US-Präsident Donald Trump hatte am 23. Mai auf der Social-Media-Plattform Truth Social erklärt, dass die laufenden Handelsgespräche mit der EU ergebnislos geblieben seien, und vorgeschlagen, ab dem 1. Juni einen direkten Zollsatz von 50 Prozent auf EU-Produkte zu erheben.
Nach Trumps Ankündigung fand ein Telefonat zwischen der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und dem US-Präsidenten statt. Im Anschluss daran gab die US-Seite bekannt, dass die Entscheidung über den 50-prozentigen Zoll auf den 9. Juli 2025 verschoben wurde. Die EU-Kommission teilte daraufhin mit, dass die Verhandlungen über ein Handelsabkommen in diesem Zeitraum beschleunigt würden.
Nachrichtenquelle: AA
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