Frankreichs Außenminister Barrot fordert Israel zum Verzicht auf Bodenoffensive auf
Der französische Außenminister Jean-Noel Barrot äußerte sich zu den Vorbereitungen Israels auf Bodenangriffe im Süden des Libanon: „Wir fordern die israelischen Behörden auf, von solchen Operationen abzusehen, die schwerwiegende humanitäre Folgen hätten und die ohnehin schon katastrophale Lage weiter verschlechtern würden.“
Der französische Außenminister Jean-Noel Barrot hat sich zu den Vorbereitungen Israels auf Bodenangriffe im Süden des Libanon geäußert. In einer Erklärung gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP betonte Barrot, dass Israel von Schritten zur Entsendung von Truppen in die Region absehen müsse. Der französische Minister wies darauf hin, dass ein solcher militärischer Eingriff schwerwiegende Folgen haben könnte, und warnte, dass eine mögliche Bodenoffensive zu „sehr großen humanitären Auswirkungen“ führen könne.
Der Außenminister erklärte: „Wir fordern die israelischen Behörden auf, von solchen Bodenoperationen abzusehen, die schwerwiegende humanitäre Folgen hätten und die ohnehin schon katastrophale Lage weiter verschlechtern würden.“
Minister Barrot begrüßte zudem die Entscheidung der libanesischen Regierung, den iranischen Botschafter in Beirut, Mohammad Reza Sheibani, zur „Persona non grata“ zu erklären und auszuweisen. Barrot sagte: „Ich begrüße die Erklärungen und Schritte der libanesischen Regierung. Sie haben heute Morgen eine mutige Entscheidung getroffen, indem sie den iranischen Botschafter ausgewiesen haben.“
Ausweisung des iranischen Botschafters
Der libanesische Außenminister Youssef Raggi hatte in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto erklärt: „Ich habe heute den Generalsekretär des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten und Emigranten angewiesen, den iranischen Geschäftsträger im Libanon einzubestellen und ihm die Entscheidung mitzuteilen, die Akkreditierung des ernannten iranischen Botschafters Mohammad Reza Sheibani zu entziehen, ihn zur Persona non grata zu erklären und ihn aufzufordern, das libanesische Staatsgebiet bis spätestens 29. März zu verlassen.“
Katz: „Hunderttausende werden nicht südlich des Litani-Flusses zurückkehren“
Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hatte bei einem Treffen mit dem Generalstabschef Eyal Zamir und hochrangigen Militärvertretern erklärt, dass Israel das Gebiet im Süden des Libanon bis zum Litani-Fluss kontrollieren werde. Katz sagte: „Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) werden ihre Operationen im Libanon gegen die Hisbollah mit voller Kraft fortsetzen. Die Hunderttausenden, die aus dem Südlibanon in den Norden evakuiert wurden, werden nicht südlich des Litani-Flusses zurückkehren, bis die Sicherheit der Bewohner im Norden Israels gewährleistet ist.“
Katz hatte zudem mitgeteilt, dass südlich des Litani-Flusses eine „Sicherheitszone“ eingerichtet werde.
Nachrichtenquelle: İHA
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