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Grönlands Regierungschef Egede gibt Trump „grünes Licht“

Der grönländische Regierungschef Mute Bourup Egede erklärte, er habe zwar noch nicht mit dem designierten US-Präsidenten Donald Trump gesprochen, sei aber für einen Dialog „offen“.

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Grönlands Regierungschef Egede gibt Trump „grünes Licht“

Egede äußerte sich während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen zu den Äußerungen Trumps über sein Land.

Egede betonte, er sei sich bewusst, dass sein Land von den Amerikanern als „Teil ihrer eigenen Welt“ betrachtet werde, und sagte: „Grönland gehört dem grönländischen Volk. Wir wollen weder Dänen noch Amerikaner sein. Wir wollen Grönländer sein.“

Andererseits stellte Egede klar, dass er zwar noch nicht mit Trump gesprochen habe, aber bereit sei, sich mit ihm über „verbindende Elemente“ auszutauschen.

Egede fügte hinzu: „Zusammenarbeit ist mit Dialog verbunden und bedeutet, dass man lösungsorientiert arbeitet.“

TRUMPS ÄUSSERUNGEN ZU GRÖNLAND

Der designierte US-Präsident Trump hatte am 23. Dezember 2024 auf seinem Truth-Social-Account seine Forderung wiederholt, dass Grönland unter der Kontrolle seines Landes stehen sollte. Er argumentierte, dass der Besitz und die Kontrolle über die Insel eine „absolute Notwendigkeit“ seien.

Diese Worte Trumps hatten bei vielen Akteuren, allen voran bei den grönländischen Behörden, für Empörung gesorgt.

Regierungschef Egede hatte in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber der Nachrichtenagentur AA erklärt: „Grönland gehört dem grönländischen Volk. Wir stehen nicht zum Verkauf und werden niemals zum Verkauf stehen. Wir werden unseren langjährigen Kampf für Freiheit nicht aufgeben.“

ANDEUTUNG ÜBER MILITÄREINSATZ

Auf die Frage am 8. Januar, ob er garantieren könne, dass er kein Militär einsetzen werde, um den Panamakanal und Grönland zu kontrollieren, antwortete Trump: „Nein, ich kann Ihnen diesbezüglich (dass ich kein Militär einsetzen werde) keine Zusicherung geben. Vielleicht müssen wir etwas unternehmen. Wir brauchen sie für unsere wirtschaftliche Sicherheit.“

Trump behauptete, der Panamakanal sei für das US-Militär gebaut worden, werde aber heute von China betrieben, und erklärte: „Der Panamakanal ist für unser Land von lebenswichtiger Bedeutung. Wir haben den Panamakanal an Panama übergeben, aber heute wird er von China betrieben. Wir haben ihn nicht China übergeben.“

Panamas Präsident Jose Raul Mulino hatte daraufhin erklärt: „Die Souveränität über unseren Kanal ist nicht verhandelbar. Die einzige Macht, die den Kanal kontrolliert, ist Panama, und das wird auch so bleiben.“

Der panamaische Außenminister Javier Martinez-Acha betonte ebenfalls, dass der Panamakanal Teil des Kampfes seines Landes für volle Souveränität sei, und bewertete den Kanal als „eine Errungenschaft, die nicht rückgängig gemacht werden kann.“


Nachrichtenquelle: AA

USA Pressekonferenz Grönland Gespräch Trump