Grund für das Scheitern der Abwehr bei Angriff mit drei toten US-Soldaten geklärt
Wie bekannt wurde, konnten die US-Streitkräfte den Drohnenangriff auf einen Stützpunkt an der jordanisch-syrischen Grenze, bei dem drei US-Soldaten ums Leben kamen, aufgrund einer „Verwechslung“ nicht verhindern, die durch eine gleichzeitig zum Stützpunkt zurückkehrende US-Drohne ausgelöst wurde.
Gegenüber dem Wall Street Journal äußerten sich namentlich nicht genannte US-Beamte zu dem tödlichen Drohnenangriff auf den US-Stützpunkt.
Die Beamten erklärten, sie seien zu dem Schluss gekommen, dass die feindliche Einweg-Drohne, die vom Irak aus auf den US-Stützpunkt an der syrisch-jordanischen Grenze abgefeuert wurde, nicht abgefangen werden konnte, weil eine gleichzeitig zum Stützpunkt zurückkehrende US-Drohne für Verwirrung sorgte.
Die Beamten wiesen darauf hin, dass die gleichzeitige Rückkehr einer US-Drohne während sich die feindliche Drohne ihrem Ziel näherte, die Unterscheidung zwischen „Freund und Feind“ erschwerte, und merkten an, dass die Untersuchungen zu dem Angriff noch andauern.
Unterdessen teilte ein US-Verteidigungsbeamter mit, dass bisher keine Beweise dafür gefunden wurden, dass der Iran den Angriff, der bisher zum Tod von drei US-Soldaten und zur Verletzung von 34 weiteren führte, direkt gesteuert habe.
ÜBER DEN ANGRIFF AUF US-STREITKRÄFTE
US-Präsident Joe Biden hatte gestern zunächst in einer schriftlichen Erklärung des Weißen Hauses bekannt gegeben, dass bei einem Angriff mit einer Einweg-Drohne auf einen US-Militärstützpunkt an der jordanisch-syrischen Grenze drei US-Soldaten ums Leben gekommen seien.
Das US-Zentralkommando (CENTCOM) hatte zudem zunächst gemeldet, dass bei dem Angriff 25 Personen verletzt wurden, und die Zahl der Verletzten später auf 34 korrigiert.
US-Beamte, allen voran Biden, machten vom Iran unterstützte Gruppen für den Angriff verantwortlich und erklärten, dass die USA zu einem Zeitpunkt und an einem Ort ihrer Wahl auf den Angriff reagieren würden.
Andererseits wies der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Nasser Kanaani, die Behauptungen einer Verbindung Irans zu dem besagten Angriff zurück und erklärte: „Die Widerstandskräfte in der Region erhalten bei ihren Entscheidungen und Handlungen keine Anweisungen vom Iran.“
Nachrichtenquelle: AA
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