Hilfe für Gaza verzögert: Ägypten macht Israel verantwortlich
Ägypten erklärte, dass die Verzögerungen bei der Einfuhr humanitärer Hilfe in den Gazastreifen auf Schwierigkeiten zurückzuführen seien, die Israel bei den Kontrollen verursacht habe.
Das ägyptische Außenministerium veröffentlichte eine schriftliche Erklärung als Reaktion auf Kommentare in westlichen Medien, wonach es bei der Einfuhr humanitärer Hilfsgüter, die aus verschiedenen Ländern in Ägypten gesammelt wurden, zu Verzögerungen bei der Einreise nach Gaza komme.
BETONUNG AUF ISRAELISCHEN SCHWIERIGKEITEN
In der Erklärung, in der betont wurde, dass die Verzögerungen bei der Einfuhr der Hilfsgüter nach Gaza auf die von Israel verursachten Schwierigkeiten zurückzuführen seien, wurde zum Ausdruck gebracht, dass Ägypten keine Mühen scheue und auch weiterhin keine Mühen scheuen werde, um die Einfuhr humanitärer Hilfe für seine palästinensischen Brüder in Gaza zu beschleunigen.
''WIR STOSSEN AUF BÜROKRATISCHE LASTEN UND HINDERNISSE''
In der Erklärung hieß es: "Leider ist die Operation zur Einfuhr humanitärer Hilfe nach Gaza mit grundlegenden logistischen Problemen konfrontiert, die von der israelischen Seite erzwungen werden. Die israelische Seite verlangt, dass die humanitären Hilfstransporter am Grenzübergang Nitzana, der dem ägyptischen Grenzübergang El-Auja gegenüberliegt, inspiziert werden. Die Hilfsgüter werden anschließend zum 100 Kilometer entfernten Grenzübergang Rafah geleitet, um von dort aus nach Gaza einzureisen. Dies stellt eine bürokratische Last und Hindernisse dar, die die Ankunft der Hilfsgüter erheblich verzögern."
Es wurde darauf hingewiesen, dass die israelische Seite bei den Kontrollen sehr streng und langsam vorgehe und zudem die Einfuhr einiger Hilfsgüter aus verschiedenen politischen Gründen und unter Verweis auf Sicherheitsbedenken verweigere.
In der Erklärung, in der es hieß: "Jeder sollte wissen, wer der Grund für die Verzögerung bei der Einfuhr humanitärer Hilfe nach Gaza ist", wurde Israel dazu aufgerufen, diese hinderlichen Verfahren zu beenden, um die Einfuhr der dringend benötigten humanitären Hilfe für die Bevölkerung von Gaza zu beschleunigen.
ISRAEL VERZÖGERT HILFSGÜTER
Lastwagen mit humanitären Hilfsgütern, die aus verschiedenen Ländern am ägyptischen Flughafen Al-Arisch eingetroffen sind, um nach Gaza geliefert zu werden, werden zunächst am Grenzübergang Rafah kontrolliert und anschließend am ägyptisch-israelischen Grenzübergang El-Auja (Nitzana) von Israel überprüft. Danach werden sie erneut zum Grenzübergang Rafah geleitet, um in den Gazastreifen einzureisen.
Ägypten organisiert die Lieferung der Hilfsgüter, die aus verschiedenen Ländern, einschließlich der Türkei, in den Gazastreifen geschickt werden, über den Grenzübergang Rafah.
Nachrichtenquelle: İHA
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