Hisbollah: Ein Krieg zwischen Libanon und Israel könnte ausbrechen
Hisbollah-Chef Naim Qassem erklärte, dass die Organisation auf die Tötung ihrer Nummer zwei, Haytham Ali Tabatabai, bei einem israelischen Angriff reagieren werde. Auf die Frage, ob er einen Krieg zwischen dem Libanon und Israel erwarte, sagte er: „Erwarten Sie, dass in Zukunft ein Krieg ausbricht? Vielleicht könnte er ausbrechen, ja, diese Möglichkeit besteht. Aber es gibt auch die Möglichkeit, dass es zu keinem Krieg kommt.“
Hisbollah-Chef Naim Qassem äußerte sich zu dem Luftangriff vom 23. November, bei dem Israel unter Verletzung des Waffenstillstands zwischen den beiden Ländern in Beirut Haytham Ali Tabatabai, bekannt als die Nummer zwei der Hisbollah, ins Visier genommen hatte. Qassem betonte, dass die Organisation das Recht habe, auf den Angriff zu reagieren, und erklärte, dass der geeignete Zeitpunkt für eine Vergeltungsmaßnahme bestimmt werde.
„GROSSANGELEGTE ANGRIFFE HABEN KEINE AUSWIRKUNG“
Qassem erklärte, dass die umfassenderen Luftoperationen Israels keine Auswirkungen auf die Hisbollah hätten. Auf die Frage, ob es zu einem neuen Konflikt zwischen dem Libanon und Israel kommen werde, antwortete er: „Erwarten Sie, dass in Zukunft ein Krieg ausbricht? Vielleicht könnte er ausbrechen, ja, diese Möglichkeit besteht. Aber es gibt auch die Möglichkeit, dass es zu keinem Krieg kommt.“
AUFRUF ZUR „VORBEREITUNG“ AN DEN LIBANON
Während der Hisbollah-Chef keine Details dazu nannte, welche Haltung die Organisation angesichts der Möglichkeit eines neuen Krieges einnehmen werde, sagte er, dass der Libanon „im Vertrauen auf seine Armee und sein Volk“ einen Plan gegen Israel erstellen müsse.
BEZUG AUF DEN BESUCH VON PAPST LEO XIV.
Qassem erinnerte zudem daran, dass das Oberhaupt der katholischen Kirche, Papst Leo XIV., nach seinen Kontakten in der Türkei den Libanon besuchen werde, und äußerte: „Ich hoffe, dass der Besuch des Papstes eine Rolle bei der Beendigung der israelischen Aggression und der Sicherung des Friedens in der Region spielen wird.“
ISRAEL HATTE DEN ANGRIFFSBEFEHL BESTÄTIGT
In einer Erklärung des Büros des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu nach dem Angriff vom 23. November wurde bestätigt, dass Tabatabai das Ziel war. In der Erklärung hieß es: „Die israelische Armee hat im Zentrum von Beirut den Anführer getroffen, der die militärische Stärkung und die Aufrüstungsbemühungen der Hisbollah leitete. Premierminister Netanjahu gab den Befehl zum Angriff auf Empfehlung von Verteidigungsminister Israel Katz und Generalstabschef Eyal Zamir. Israel ist entschlossen, überall und jederzeit zu handeln, um seine Ziele zu erreichen.“
USA WAREN NICHT INFORMIERT
Ein hochrangiger US-Beamter, der nach dem Angriff anonym bleiben wollte, erklärte, dass sie vorab nicht über die Operation informiert worden seien.
Nachrichtenquelle: İHA
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