Iran gibt 6 Kandidaten für die Präsidentschaftswahl bekannt: Kandidatur dieses Politikers zum dritten Mal abgelehnt
Das iranische Innenministerium hat die 6 Namen bekannt gegeben, deren Kandidatur für die 14. Präsidentschaftswahl am 28. Juni zugelassen wurde. Die Kandidatur des ehemaligen iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad wurde zum dritten Mal abgelehnt.
Nach dem Tod des iranischen Präsidenten Ebrahim Raisi bei einem Hubschrauberabsturz am 19. Mai stehen nun die Namen derjenigen fest, deren Kandidatur für die am 28. Juni stattfindende 14. Präsidentschaftswahl zugelassen wurde.
Nachdem der Wächterrat die Liste der Kandidaten, die bei der Präsidentschaftswahl antreten werden, an das Innenministerium übermittelt hatte, wurde die Liste mit den 6 vom Rat bestätigten Namen veröffentlicht.
In der vom Innenministerium bekannt gegebenen Liste, die ausschließlich aus männlichen Kandidaten besteht, sind der Abgeordnete aus Täbris Massud Peseschkian, der ehemalige Justiz- und Innenminister Mostafa Pourmohammadi, der ehemalige Sekretär des Sicherheitsrates Said Dschalili, der Bürgermeister von Teheran Alireza Zakani, der Leiter der Veteranenstiftung Amir Hossein Ghazizadeh Hashemi und der Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf vertreten.
AHMADINEDSCHADS KANDIDATUR ERNEUT VETO EINGELEGT
Die Bewerbungen von 74 Personen wurden abgelehnt. Die Kandidaturen des ehemaligen iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad, des ehemaligen Parlamentspräsidenten Ali Laridschani und des ehemaligen Ersten Vizepräsidenten Eshaq Dschahangiri wurden nicht zugelassen. Ahmadinedschads Kandidatur wurde nach 2017 und 2021 bereits zum dritten Mal abgelehnt, während Laridschani bereits zum zweiten Mal eine Absage erhielt.
Auch im Jahr 2021 war die Kandidatur von Laridschani nicht zugelassen worden.
WAHLKAMPF ENDET AM 27. JUNI
Die 6 Kandidaten, die bei der Präsidentschaftswahl antreten, können ihre Wahlkampfaktivitäten bis zum 27. Juni um 08.00 Uhr fortsetzen.
Iran geht am 28. Juni an die Wahlurnen
Nach dem Tod des iranischen Präsidenten Ebrahim Raisi bei einem Hubschrauberabsturz am 19. Mai wurden dem Ersten Vizepräsidenten Mohammad Mochber gemäß Artikel 131 der Verfassung für einen Zeitraum von 50 Tagen die Befugnisse des Präsidenten übertragen.
Anschließend fand unter dem Vorsitz von Mochber ein Treffen zur Festlegung des Wahltermins statt. Bei diesem Treffen wurde gemäß der Entscheidung des Wächterrates bekannt gegeben, dass die Präsidentschaftswahlen am 28. Juni stattfinden werden.
Der am 30. Mai begonnene Registrierungsprozess für die Präsidentschaftswahl endete am 3. Juni. Während des fünftägigen Bewerbungszeitraums hatten insgesamt 80 Personen ihre Kandidatur eingereicht.
Nachrichtenquelle: İHA
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