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Irans Außenminister Araktschi: „Das Völkerrecht ist in der Praxis tot“

Der iranische Außenminister Abbas Araktschi erklärte: „Das Völkerrecht ist in der Praxis tot. Der Grund dafür sind die Doppelmoral des Westens in Bezug auf Gaza und die Ukraine sowie das Schweigen zu der Aggression Israels und der USA gegen den Iran.“ Araktschi rief alle, die die Rechtsstaatlichkeit schätzen, dazu auf, ihre Stimme gegen die Geschehnisse zu erheben.

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Irans Außenminister Araktschi: „Das Völkerrecht ist in der Praxis tot“

Der iranische Außenminister Abbas Araktschi äußerte sich in einer Erklärung über seinen Social-Media-Account kritisch zur Aggression der USA und Israels gegen den Iran sowie zur Haltung der westlichen Staaten.

„DAS VÖLKERRECHT IST IN DER PRAXIS TOT“

Araktschi erklärte: „Das Völkerrecht ist in der Praxis tot. Der Grund dafür sind die Doppelmoral des Westens in Bezug auf Gaza und die Ukraine sowie das Schweigen zu der Aggression Israels und der USA gegen den Iran.“

BEZUG AUF STEINMEIER: „DIEJENIGEN, DIE IHRE STIMME ERHEBEN, MÜSSEN GEWÜRDIGT WERDEN“

Unter Verweis auf die Äußerungen des deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, der die Angriffe der USA und Israels auf den Iran sowie den Ansatz der deutschen Regierung in dieser Angelegenheit kritisiert hatte, sagte Araktschi: „Dennoch muss man Bundespräsident Steinmeier dafür würdigen, dass er die Verletzungen gegen Iraner verurteilt hat. Jeder, der die Rechtsstaatlichkeit schätzt, sollte seine Stimme erheben.“

STEINMEIERS WORTE WIEDER IM GESPRÄCH

Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte zuvor in einer Erklärung die Angriffe der USA und Israels auf den Iran sowie die Haltung der deutschen Regierung kritisiert und gesagt: „Völkerrechtsverletzungen nicht als solche zu benennen, macht unsere Außenpolitik nicht glaubwürdiger. Damit mussten wir uns bereits im Gaza-Krieg auseinandersetzen. Wir müssen uns auch im Iran-Krieg damit auseinandersetzen, denn dieser Krieg verstößt gegen das Völkerrecht. Dieser Krieg ist politisch ein katastrophaler Fehler. Wenn das Ziel des Krieges darin besteht, den Iran auf dem Weg zur Atombombe zu stoppen, dann ist dieser Krieg ein wirklich vermeidbarer und unnötiger Krieg.“


Nachrichtenquelle: İHA