Entscheidung aus Israel: 175 bei Eingreifen gegen die „Global Sumud Flotilla“ festgenommene Personen werden an Griechenland übergeben
Der israelische Außenminister Gideon Saar gab bekannt, dass 175 Personen, darunter 20 türkische Staatsbürger, die bei einem Einsatz der israelischen Marine gegen die „Global Sumud Flotilla“ in internationalen Gewässern vor der griechischen Insel Kreta festgenommen wurden, an Griechenland übergeben werden. Die Flotte hatte das Ziel, humanitäre Hilfe in den Gazastreifen zu bringen.
Es wurde eine neue Erklärung zu dem Eingreifen in internationalen Gewässern gegen die „Global Sumud Flotilla“ veröffentlicht, die mit 345 Aktivisten an Bord aufgebrochen war, um humanitäre Hilfe in den Gazastreifen zu liefern.
Der israelische Außenminister Gideon Saar erklärte, dass 175 Personen, die bei dem Einsatz gegen die Flotte festgenommen wurden, an Griechenland übergeben werden.
In früheren Erklärungen hatte Saar noch behauptet, die festgenommenen Personen würden nach Israel gebracht. Nun sagte er: „Gemäß der mit der griechischen Regierung getroffenen Vereinbarung werden die Zivilisten von den Schiffen der Flotte auf ein israelisches Schiff überführt und innerhalb der nächsten Stunden an die griechische Küste gebracht.“
Diese Entwicklung erfolgt zu einem Zeitpunkt, in dem das nächtliche Vorgehen Israels gegen die Flotte auf scharfe Kritik der internationalen Gemeinschaft stößt.
Auch Türken befinden sich in der Flotte
In einer Erklärung der „Global Sumud Flotilla“ wurde mitgeteilt, dass die israelische Marine in internationalen Gewässern vor der griechischen Insel Kreta gegen mindestens 22 der 58 Boote, die 345 Aktivisten transportierten, vorgegangen sei. In einem Beitrag des türkischen Accounts der „Global Sumud Flotilla“ wurde angegeben, dass 20 der von Israel festgehaltenen Aktivisten türkische Staatsbürger seien. In dem Beitrag hieß es: „Zivilisten werden in internationalen Gewässern festgehalten. Das ist inakzeptabel.“ Es wurde zudem mitgeteilt, dass sich 15 türkische Staatsbürger auf den Booten befänden, die ihre Reise in Richtung Gaza fortsetzen.
Aufbruch zur Lieferung humanitärer Hilfe nach Gaza
Die „Global Sumud Flotilla“, die ursprünglich am 12. April von Barcelona in Spanien aus aufgebrochen war, um humanitäre Hilfe nach Gaza zu bringen, hatte am 23. April die italienische Insel Sizilien erreicht. Die Flotte stach am 26. April gemeinsam mit den dort hinzugekommenen Booten der „Frühlingsmission“ in das Mittelmeer in Richtung Gaza in See.
Nachrichtenquelle: 12punto
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