Behauptung in israelischen Medien: 'Trump wird Palästina anerkennen!' – Erste Stellungnahme aus den USA
Die Behauptungen, dass US-Präsident Donald Trump vor seinem Besuch in Saudi-Arabien den palästinensischen Staat anerkennen werde, haben in der israelischen Presse für großes Aufsehen gesorgt. Der US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, wies diese Behauptungen jedoch scharf zurück.
Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, vor seinem Besuch im Nahen Osten eine "große Erklärung" abgeben zu wollen, hat in der internationalen Öffentlichkeit für Neugier gesorgt. Berichten in der israelischen Presse zufolge könnte diese Erklärung Trumps die Anerkennung des Staates Palästina zum Inhalt haben.
Dem Bericht der Jerusalem Post zufolge hat die Behauptung, Trump werde seinen Israel-Besuch absagen und Palästina vor seiner Reise nach Saudi-Arabien anerkennen, zu Spannungen mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu geführt. Die Zeitung stützte diese Information auf eine "anonyme politische Quelle aus der Golfregion".
TRUMPS ERKLÄRUNG KÖNNTE DIE MACHTVERHÄLTNISSE IM NAHEN OSTEN VERÄNDERN
Der Golf-Gipfel in Saudi-Arabien wird der erste Besuch Trumps in diesem Land während seiner zweiten Amtszeit sein. Trump hatte bei einem Treffen mit dem kanadischen Premierminister Mark Carney im Weißen Haus erklärt, dass er auf diesem Gipfel eine "sehr wichtige Ankündigung" machen werde.
Ein ehemaliger Golf-Diplomat, der gegenüber der Jerusalem Post sprach, erklärte, dass Trump eine Erklärung zur Anerkennung des Staates Palästina abgeben werde und dass dies die Machtverhältnisse im Nahen Osten verändern könnte. Dem Diplomaten zufolge könnte dieser Schritt den Beitritt weiterer Länder zu den Abraham-Abkommen ermöglichen.
SCHARFE ANTWORT VON US-BOTSCHAFTER HUCKABEE
Unterdessen wies der US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, diese Behauptungen in einem Beitrag auf der Social-Media-Plattform X zurück. Huckabee betonte: "Israel hat keinen größeren Freund als die USA" und erklärte, die Jerusalem Post benötige zuverlässigere Quellen.
In einem Interview mit dem israelischen Nachrichtensender i24 sagte Huckabee zudem, dass Trump und Netanjahu zwar in einigen Fragen unterschiedlicher Meinung seien, sich aber dennoch schätzten. Mit den Worten "Trump liebt Israel nach wie vor" unterstrich er, dass die Beziehungen Trumps zu Israel weiterhin stark seien.
Nachrichtenquelle: 12punto
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