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Israelischer Minister: 'Wer verliert, verliert Territorium'

Finanzminister Bezalel Smotrich, der mit seinen Äußerungen zur Nordgrenze Israels für Aufsehen sorgte, forderte eine Ausweitung bis zum Litani-Fluss. Smotrichs Aussagen haben die Spannungen in der Region weiter verschärft.

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Israelischer Minister: 'Wer verliert, verliert Territorium'

Der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich äußerte sich in einem Interview mit dem israelischen Radiosender 94FM zur zunehmenden Spannung im Libanon. Der Minister wies darauf hin, dass die Grenze nach dem Konflikt im Norden Israels bis zum Litani-Fluss reichen müsse.

FORDERUNG NACH NEUER GRENZE BIS ZUM LITANI

In seiner Erklärung betonte Smotrich, dass die israelischen Militäroperationen in einer absoluten Niederlage der Hisbollah enden müssten. Er sagte: „Der Krieg im Libanon muss zumindest damit enden, dass der Litani-Fluss zur neuen Grenze Israels wird. Die Angriffe auf die Hisbollah müssen fortgesetzt und die Organisation entschlossen besiegt werden.“

Auf die Frage des Moderators, ob dort Siedlungen errichtet würden, erklärte Smotrich, dass dies derzeit nicht auf der Tagesordnung stehe, und fügte hinzu: „Wir sprechen derzeit von einem vollständig gesäuberten Sicherheitsstreifen.“

WER VERLIERT, VERLIERT TERRITORIUM

In seiner Rede sandte Smotrich eine sehr klare Botschaft der Abschreckung und unterstrich neben den militärischen Zielen auch die strategischen Entscheidungen für die Region. „Jeder, der uns in der Region gegenübersteht, muss verstehen, dass er Territorium verliert, wenn er besiegt wird“, sagte der Minister und betonte, dass „Fehler und Niederlagen einen Preis haben müssen“.

In Smotrichs Äußerungen fiel auch die Bemerkung, dass „Araber nicht Verluste, sondern Territorien zählen“. Es wird befürchtet, dass diese Worte die ohnehin fragilen Gleichgewichte in der Region weiter belasten könnten.

Während die Erklärungen des Ministers in Israel und der internationalen Öffentlichkeit heftige Diskussionen auslösten, kommentieren Experten, dass diese Aussagen die Spannungen vor Ort weiter verschärfen könnten.


Nachrichtenquelle: 12punto

Israel