Israels Warnung: 'Kommen Sie nicht in den Süden des Libanon' – Intensität des Krieges nimmt zu
Israel, das eine Militäroperation gegen den Libanon gestartet hat, hat die libanesische Bevölkerung angewiesen, nicht mit Fahrzeugen in den Süden des Landes zu fahren. Nach der Ankündigung Israels hat eine Fluchtwelle in Richtung Norden des Libanon begonnen.
Der Sprecher der israelischen Armee, Avichay Adraee, richtete in einer schriftlichen Erklärung auf der Social-Media-Plattform X einen 'dringenden Warnruf an die Bewohner des Südlibanon'. Die israelische Armee warnte die Libanesen davor, 'mit Fahrzeugen vom Norden des Litani-Flusses in den Süden zu fahren'.
Adraee behauptete, dass in den südlichen Regionen des Landes ein 'heftiger Krieg' herrsche und sich Hisbollah-Mitglieder unter die Zivilbevölkerung mischten, und warnte die Libanesen zu ihrer eigenen Sicherheit davor, mit Fahrzeugen vom Norden des Litani-Flusses in den Süden zu fahren.
Der Sprecher der israelischen Armee wies darauf hin, dass dies bis auf weiteres gelte.
Unterdessen berichtete die offizielle libanesische Nachrichtenagentur NNA, dass die Straße zwischen Marjayoun und Hasbaya im Süden nach israelischen Bombenangriffen in der Nacht unpassierbar sei.
In dem Bericht wurde mitgeteilt, dass nach der Drohung Israels eine neue Fluchtwelle vom Süden des Landes in den Norden begonnen habe.

Die israelische Armee startete in der vergangenen Nacht (1. Oktober) eine Bodenoffensive gegen den Südlibanon
ISRAEL HAT IM LIBANON 1273 MENSCHEN GETÖTET
Die israelische Armee, die sich seit dem 8. Oktober 2023 kontrollierte Gefechte mit der Hisbollah liefert, führte am 23. September Hunderte von Luftangriffen auf die südlibanesischen Städte sowie auf die Regionen Bekaa und Baalbek durch.
Nach Angaben der libanesischen Behörden sind seit dem 17. September, als die von der Hisbollah genutzten Kommunikationsgeräte zur Explosion gebracht wurden, insgesamt 1273 Menschen getötet worden, darunter 104 Kinder und 194 Frauen.
Der Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah wurde bei israelischen Luftangriffen auf Beirut am 27. September getötet.
Die Hisbollah reagiert ihrerseits mit Raketen und Flugkörpern auf Israel. Bei diesen Angriffen, die meist auf Militärstützpunkte auf israelischer Seite abzielten, wurden keine größeren Schäden gemeldet.
Aufgrund der israelischen Bombardierungen sind Hunderttausende Menschen innerhalb des Landes vertrieben worden.
Während die Fluchtwelle aus den südlichen Landesteilen in Richtung der Hauptstadt Beirut und in den Norden anhält, wird berichtet, dass Zehntausende Menschen nach Syrien geflohen sind.
Nachrichtenquelle: AA
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