Italien lehnt Forderung Israels ab
Berichten zufolge hat ein italienisches Gericht die Auslieferung des Palästinensers Anan Kamal Afif Yaeesh abgelehnt, der als Terrorverdächtiger inhaftiert ist und dessen Auslieferung von Israel gefordert wurde.
Wie aus Medienberichten des Landes hervorgeht, wurde über das Auslieferungsersuchen Israels für den 37-jährigen Yaeesh entschieden, der am 29. Januar in der Stadt L'Aquila als mutmaßlicher internationaler Terrorist festgenommen wurde und sich aufgrund der gegen ihn erhobenen Vorwürfe in Untersuchungshaft befindet.
Das Berufungsgericht in L'Aquila wies den Auslieferungsantrag unter Berücksichtigung der Argumente der Verteidiger zurück, wonach Yaeesh im Falle einer Auslieferung an Israel dort einer Behandlung ausgesetzt sein könnte, die gegen die Menschenrechte verstößt und bis hin zu Folter reichen könnte.
PROZESS WIRD IN ITALIEN FORTGESETZT
Es wurde mitgeteilt, dass der Prozess gegen Yaeesh, dem unter anderem die Planung von Angriffen auf Israelis vorgeworfen wird, in Italien fortgesetzt wird.
Palästina-Unterstützer in Italien hatten bereits seit einiger Zeit im Rahmen von Demonstrationen gegen die israelischen Angriffe auf Gaza auch die Forderung erhoben, das Auslieferungsersuchen für Anan Kamal Afif Yaeesh abzulehnen.
Nachrichtenquelle: AA
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