Finden Sie Nachrichten im folgenden Datumsbereich
und und
und und
und und
Löschen
Euro
Arrow
54,0185
Dollar
Arrow
44,7782
Pfund Sterling
Arrow
62,7598
Gold
Arrow
6148,3352
BIST 100
Arrow
10.729

'Jesus Christus war Dschingis Khan nicht überlegen': Äußerungen sorgen für Aufruhr – Netanjahu verteidigt sich

Die Äußerungen des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu über Jesus Christus in einer öffentlichen Rede lösten heftige Reaktionen aus. Angesichts der Kritik sah sich Netanjahu zu einer Verteidigung gezwungen und erklärte, seine Worte seien missverstanden worden.

Überlass die Wahl deiner Nachrichten nicht dem Algorithmus - entscheide selbst, was du liest. Füge 12punto zu deinen bevorzugten Quellen hinzu!
'Jesus Christus war Dschingis Khan nicht überlegen': Äußerungen sorgen für Aufruhr – Netanjahu verteidigt sich

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verwies in einer Fernsehansprache zum Krieg gegen den Iran auf Jesus Christus und sagte: „Die Geschichte zeigt leider, dass Jesus Christus Dschingis Khan nicht überlegen war. Denn wenn man stark, grausam und mächtig genug ist, kann das Böse das Gute besiegen. Aggression kann Mäßigung niedertrampeln.“ Diese Aussagen wurden innerhalb kurzer Zeit von zahlreichen Nutzern in den sozialen Medien kritisiert und zum Gegenstand einer Debatte.

STELLUNGNAHME NACH REAKTIONEN

Nachdem die Kritik zunahm, veröffentlichte Ministerpräsident Netanjahu eine Erklärung auf der Social-Media-Plattform X auf Englisch, in der er betonte, dass seine Worte missverstanden worden seien. Netanjahu erklärte: „Ich habe Jesus Christus nicht herabgewürdigt“ und argumentierte, dass die von ihm zitierten Worte eigentlich vom Historiker Will Durant stammten. „Durant, ein glühender Bewunderer von Jesus Christus, drückte damit aus, dass Moral allein nicht ausreicht, um das Überleben zu garantieren“, so Netanjahu, der betonte, dass es nicht seine Absicht gewesen sei, religiöse Werte oder Personen herabzusetzen.

In derselben Erklärung hieß es weiter: „Eine moralisch überlegene Zivilisation kann dennoch vor einem grausamen Feind untergehen, wenn sie nicht über die nötige Stärke verfügt, sich zu verteidigen.“ Netanjahu beendete seine Nachricht mit den Worten: „Es war keinerlei Beleidigung beabsichtigt.“

REAKTIONEN LIESSEN NICHT LANGE AUF SICH WARTEN

Netanjahus Äußerungen fanden nicht nur in Israel, sondern auch international ein Echo. Der in Dubai ansässige Unternehmer Mario Nawfal, der auf der Plattform X eine große Anhängerschaft hat, kritisierte den Ministerpräsidenten und erklärte, dass Netanjahus Worte in einer Zeit, in der Israel weltweit um sein Image kämpfe, eine neue Kontroverse ausgelöst hätten.

 


Nachrichtenquelle: 12punto

Israelischer Premierminister Benjamin Netanjahu