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Macron lobt die Türkei im Ukraine-Konflikt: „Nimmt eine ganz besondere Stellung ein“

Der französische Präsident Emmanuel Macron gab nach einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Paris eine Presseerklärung ab. Die beiden Staatschefs berieten sich im Vorfeld des für morgen geplanten internationalen Gipfels zur Ukraine.

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Macron lobt die Türkei im Ukraine-Konflikt: „Nimmt eine ganz besondere Stellung ein“

Macron kündigte an, dass Frankreich die Ukraine weiterhin militärisch unterstützen werde. In diesem Zusammenhang teilte er mit, dass ein zusätzliches Hilfspaket im Wert von 2 Milliarden Euro vorbereitet werde. Der französische Staatschef, der zu einem Waffenstillstand aufrief, erklärte, dass Russland auf die in Dschidda erzielte Vereinbarung über eine 30-tägige Waffenruhe noch nicht positiv reagiert habe.

Während der Pressekonferenz wies Macron auf die aktive Rolle der Türkei in der regionalen Diplomatie hin und betonte: „Sie nimmt im Schwarzen Meer eine ganz besondere Stellung ein.“ Der französische Präsident verwies dabei auf die Rolle, die Ankara bei der Umsetzung des 2022 unterzeichneten Getreideabkommens gespielt hat.

Gemäß der zwischen den USA und Russland getroffenen Vereinbarung wird die Ukraine keine russischen Handelsschiffe im Schwarzen Meer ins Visier nehmen.

Macron kritisierte die Entscheidung Russlands, sich aus dem Abkommen zurückzuziehen, und betonte, dass er die Beiträge der Türkei zu den Bemühungen um eine Wiederaufnahme der Getreidelieferungen sehr schätze.

Auf die Frage nach einer möglichen Entsendung von Truppen in die Ukraine antwortete Macron, dass es sich dabei nicht um Kampftruppen handeln werde. Der französische Staatschef äußerte zudem die Ansicht, dass es für eine Aufhebung der gegen Russland verhängten Sanktionen nach einem möglichen Friedensabkommen noch zu früh sei.

Macron merkte an, dass sich die Beziehungen zur Moskauer Führung normalisieren könnten, sofern diese das Völkerrecht einhalte. Bei dem Treffen wurden zudem langfristige Sicherheitsgarantien für die Ukraine erörtert.


Nachrichtenquelle: AA

Emmanuel Macron Türkei Russland Ukraine Schwarzes Meer