Netanyahu beschließt Einberufung einer Dringlichkeitssitzung zur Türkei: 'Sieht Konfliktmöglichkeit als unvermeidlich an'
Es wird behauptet, dass in Israel unter der Führung von Premierminister Netanyahu ein Sicherheitsgipfel zum Thema 'Türkei' einberufen wird. Laut israelischen Medienberichten werden Netanyahu und Sicherheitsbürokraten zusammenkommen, um dem wachsenden Einfluss der Türkei in Syrien entgegenzuwirken. In den Berichten heißt es, israelische Beamte bewerteten die Möglichkeit eines Konflikts mit der Türkei als 'unvermeidlich'.
Es wird behauptet, dass der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu, der einen Konflikt mit der Türkei für unvermeidlich hält, eine 'Dringlichkeitssitzung' mit Sicherheitsbeamten einberufen wird, um die Lage in Syrien zu erörtern. Es wurde darauf hingewiesen, dass Netanyahu und hochrangige Persönlichkeiten die Möglichkeit eines Konflikts zwischen der Türkei und Israel als 'unvermeidlich' bewerten. Der Behauptung zufolge wird Netanyahu mit den Beamten über 'Lösungsvorschläge' beraten, um der zunehmenden militärischen Präsenz der Türkei in Syrien entgegenzuwirken.
Es wurde bekannt gegeben, dass Netanyahu eine Sitzung mit Sicherheitsbeamten zu den Entwicklungen in Syrien abhalten wird. Es wird erwartet, dass die israelischen Beamten bei diesem Treffen die möglichen Auswirkungen des wachsenden Einflusses der Türkei in Syrien auf das regionale Gleichgewicht bewerten.
Laut einem Bericht der Zeitung Yedioth Ahronoth soll bei dem Treffen insbesondere der Einfluss thematisiert werden, den die Türkei in der Region nach dem Zusammenbruch des Baath-Regimes in Syrien am 8. Dezember 2024 gewonnen hat. Die Zeitung unterstrich, dass Netanyahu und die Bürokraten die Möglichkeit eines Konflikts zwischen der Türkei und Israel als sicher ansehen.
Israel hat den am 19. Januar begonnenen Waffenstillstand mit der Hamas beendet und seine Angriffe auf den Gazastreifen wieder aufgenommen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza ist die Zahl der Palästinenser, die infolge der wiederaufgenommenen Angriffe ihr Leben verloren haben, auf über 50.000 gestiegen. Al Jazeera behauptete, die tatsächliche Zahl könne bei über 150.000 liegen.
NETANYAHUS SYRIEN-'SORGE'
In einem Bericht des israelischen Fernsehsenders Kanal 12 wurde gemeldet, dass Netanyahu die Annäherung zwischen der neuen Führung in Syrien und der Türkei 'mit Sorge beobachtet'. Bei dem Treffen sollen die zunehmende Präsenz der Türkei in Syrien und deren mögliche Auswirkungen auf die regionale Sicherheit erörtert werden.
Die israelische Nachrichtenseite Walla behauptete, dass die syrische Führung fortgeschrittene Gespräche mit der Türkei führe. Dem Bericht zufolge plant Syrien, im Austausch für wirtschaftliche und militärische Hilfe einen Militärstützpunkt in der Region Tadmur (Palmyra) in der Provinz Homs an die türkische Armee zu übergeben. Dies stelle eine ernsthafte Quelle der Besorgnis für Israel dar.
Die israelische Armee hat ihre militärischen Operationen in der Region nach dem Zusammenbruch des Baath-Regimes in Syrien verstärkt. Israel, das sein Besatzungsgebiet auf den Golanhöhen ausgeweitet hat, setzt die Angriffe auf die verbliebene militärische Infrastruktur des Regimes fort. Behauptungen zufolge wurde bereits in früheren Sicherheitssitzungen eingeschätzt, dass die Wahrscheinlichkeit eines Aufeinandertreffens zwischen der Türkei und Israel in Syrien hoch sei.
Nachrichtenquelle: AA
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