Nordkorea bestätigt offiziell Entsendung von Soldaten nach Russland
Die Regierung in Pjöngjang hat erstmals offiziell bestätigt, dass sie Russland im Krieg gegen die Ukraine militärisch unterstützt. Es wurde betont, dass die in der Region Kursk eingesetzten nordkoreanischen Truppen "legendären Heldenmut" bewiesen hätten.
Nordkorea hat offiziell bestätigt, Soldaten in den laufenden Krieg gegen die Ukraine nach Russland entsandt zu haben. In einer Mitteilung der Zentralen Militärkommission der Partei der Arbeit Koreas wurde erklärt, dass die militärische Unterstützung für Russland im Rahmen des zwischen Pjöngjang und Moskau unterzeichneten Abkommens über eine umfassende strategische Partnerschaft erfolge.
In der Erklärung wurde insbesondere darauf hingewiesen, dass die in der Region Kursk eingesetzten nordkoreanischen Soldaten "heldenhafte Erfolge" erzielt hätten. "Unsere Streitkräfte haben einen bedeutenden Beitrag zur Vernichtung der neo-nazistischen ukrainischen Kräfte und zur Befreiung russischen Territoriums geleistet", hieß es, wobei der Einfluss der nordkoreanischen Soldaten vor Ort hervorgehoben wurde.
ENTSCHEIDUNG DURCH KIM JONG-UN
Es wurde mitgeteilt, dass die Entscheidung zur Entsendung der Soldaten direkt von Nordkoreas Machthaber Kim Jong-Un getroffen wurde. In der Erklärung hieß es weiter: "Die nordkoreanischen Soldaten verteidigen russisches Territorium wie ihre eigene Heimat und schreiben in ihrem Kampf Geschichten von legendärem Heldenmut." Die Regierung in Pjöngjang unterstrich zudem, dass diese militärische Zusammenarbeit den Beginn einer neuen Ära in den Beziehungen zwischen beiden Ländern markiere.
VERTEIDIGUNG ALS "IM EINKLANG MIT DEM VÖLKERRECHT"
Die nordkoreanische Regierung erklärte, es sei eine Ehre, Seite an Seite mit einem starken Verbündeten wie Russland zu kämpfen. In der Stellungnahme wurde behauptet, dass die geleistete militärische Unterstützung vollständig den Normen des Völkerrechts entspreche. Es wurde betont: "Die Aktivitäten unserer Armee auf russischem Boden stehen im Einklang mit allen Standards des Völkerrechts, einschließlich der Regeln der Vereinten Nationen."
VEREINBARUNG IM JUNI GETROFFEN
Diese Entwicklung basiert auf dem Abkommen über eine umfassende strategische Partnerschaft, das Kim Jong-Un und der russische Präsident Wladimir Putin im vergangenen Juni in Pjöngjang unterzeichnet hatten. Das Abkommen sieht gegenseitigen Beistand im Falle eines Angriffs auf eine der beiden Parteien vor. Seit Juni gab es Berichte, dass nordkoreanische Soldaten in der Region Kursk gegen ukrainische Streitkräfte kämpfen; dies war jedoch bis heute von offiziellen Stellen nicht bestätigt worden.
Nachrichtenquelle: 12punto
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