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Papst Franziskus zur US-Wahl: Das kleinere Übel wählen

Nach Abschluss seiner Südostasienreise äußerte sich Papst Franziskus im Flugzeug gegenüber Journalisten. Mit Blick auf die US-Wahlen kritisierte er sowohl Kamala Harris' Haltung zur Abtreibung als auch Donald Trumps einwanderungsfeindliche Politik und erklärte, dass US-Katholiken bei der Wahl gezwungen seien, das „kleinere Übel“ zu wählen.

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Papst Franziskus zur US-Wahl: Das kleinere Übel wählen

Das geistliche Oberhaupt der Katholiken und Staatsoberhaupt der Vatikanstadt, Papst Franziskus, beantwortete nach Abschluss seiner zwölftägigen Südostasienreise Fragen von Journalisten an Bord seines Flugzeugs.

Er kritisierte die Geschehnisse im Gazastreifen. Er bezeichnete es als schrecklich, dass Israel Schulen in Gaza ins Visier nimmt und Kinder dabei ums Leben kommen. „Die Leichen getöteter Kinder zu sehen und zu hören, dass eine Schule bombardiert wurde, ist etwas Schreckliches“, sagte er. Auch zu einem möglichen Waffenstillstand in der Region äußerte sich der Papst und behauptete, dass die notwendigen Schritte nicht unternommen würden.

„Manchmal wird gesagt, dies sei ein Verteidigungskrieg oder eben nicht, aber ich glaube, dass dieser Krieg zu weit geht“, sagte der Papst. „Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber ich glaube nicht, dass die Parteien Schritte unternehmen, um Frieden zu schließen.“

BEIDE NAMEN KRITISIERT

Papst Franziskus beantwortete auch Fragen zu den bevorstehenden US-Präsidentschaftswahlen. Er kritisierte Kamala Harris für ihre Verteidigung des Abtreibungsrechts und Donald Trump für seine einwanderungsfeindliche Politik.

Der Papst sagte, dass es eine „große“ Sünde sei, Einwanderer nicht willkommen zu heißen, und verglich Abtreibungen mit einem „Attentat“.

Der Papst betonte, dass beide politischen Ansätze gegen das Recht auf Leben verstießen, und erklärte, dass US-Katholiken, die im November zur Wahl gehen, gezwungen seien, das „kleinere Übel“ zu wählen.

Der Papst äußerte den Wunsch, China und die Kanarischen Inseln zu besuchen, kündigte jedoch an, dass er nicht an der Wiedereröffnung der Kathedrale Notre-Dame in Paris teilnehmen werde, die bei einem Brand im Jahr 2019 schwer beschädigt wurde und am 8. Dezember wiedereröffnet werden soll.



Nachrichtenquelle: 12punto

Papst Franziskus Kamala Harris Donald Trump