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Papst schlägt 'Zwei-Staaten-Lösung' für den israelisch-palästinensischen Konflikt vor

Das geistliche Oberhaupt der Katholiken und Staatsoberhaupt des Vatikans, Papst Franziskus, hat sich für eine 'Lösung mit zwei Völkern und zwei Staaten' für den israelisch-palästinensischen Konflikt ausgesprochen.

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Papst schlägt 'Zwei-Staaten-Lösung' für den israelisch-palästinensischen Konflikt vor

In einem Interview mit dem italienischen Staatssender Rai1 beantwortete der Papst Fragen zu aktuellen Themen.

''DIESER KRIEG BETRIFFT UNS''

Der Papst wies darauf hin, dass er eine Eskalation des Konflikts im Nahen Osten auf globaler Ebene befürchte und sagte: "Dieser Krieg betrifft uns, weil es um Israel, Palästina, das Heilige Land und Jerusalem geht; vielleicht auch die Ukraine, weil sie uns nahe ist. Aber es gibt viele andere Kriege, die uns nicht betreffen, wie in Kivu, im Jemen, in Myanmar mit den Rohingya, die Märtyrer sind. Die Welt befindet sich im Krieg, aber dahinter steht die Rüstungsindustrie."

BETONUNG AUF 'ZWEI VÖLKER, ZWEI STAATEN'

Der Papst betonte, dass jeder Krieg eine Niederlage sei und man sich nicht an Kriege gewöhnen dürfe: "Durch Krieg wird nichts gelöst. Alles wird durch Frieden und Dialog gewonnen. Es gibt zwei Völker, die zusammenleben müssen. Mit dieser weisen Lösung: zwei Völker, zwei Staaten. Das Osloer Abkommen, zwei Staaten mit definierten Grenzen und Jerusalem mit einem Sonderstatus."

Bezüglich der Rolle der Frau, die auch in der Kirche diskutiert wird, erklärte der Papst, dass Frauen eine größere Rolle spielen würden, es jedoch eine theologische Problematik hinsichtlich ihrer Rolle bei religiösen Zeremonien gebe.

Auf die Frage, wen er als gebürtiger Argentinier und bekennender Fußballfan bevorzuge – Diego Armando Maradona oder Lionel Messi –, antwortete Papst Franziskus: "Ich nenne einen dritten Namen: Pelé."


Nachrichtenquelle: AA

Papst Palästina Israel