Pentagon äußert sich zu Behauptungen über US-Militärbasis in Ain al-Arab
Das US-Verteidigungsministerium (Pentagon) erklärte, dass bezüglich des Fahrzeugangriffs in New Orleans und der Tesla-Explosion in Las Vegas am ersten Tag des Jahres keine Unterstützungsanfragen an das Ministerium gestellt wurden. Zuvor waren Behauptungen laut geworden, die USA würden in Ain al-Arab eine Militärbasis errichten. Nach diesen Entwicklungen gab das Pentagon eine Stellungnahme ab.
Die stellvertretende Pentagon-Sprecherin Sabrina Singh äußerte sich während der ersten Pressekonferenz des Jahres.
Singh bezeichnete die Vorfälle in New Orleans und Las Vegas als „tragisch“ und betonte, dass man die Entwicklungen genau verfolge. „Bislang wurde das Verteidigungsministerium nicht um Unterstützung bei den beiden Vorfällen in New Orleans oder Las Vegas gebeten“, sagte sie.
Auf die Fragen von Journalisten bezüglich der Tatsache, dass der Täter in New Orleans ein ehemaliger und der Verdächtige in Las Vegas ein aktiver Soldat sei, antwortete Singh: „Natürlich wird das Militär medizinische Unterlagen zur Verfügung stellen, also jede Hilfe, die wir leisten können oder die angefordert wird. Wir werden selbstverständlich die laufenden Ermittlungen zu den Vorfällen in New Orleans oder Las Vegas unterstützen.“
Auf die Fragen der Journalisten zur psychischen Gesundheit beider Verdächtiger wies Singh darauf hin, dass die große Mehrheit des Militärpersonals ihre Aufgaben ehrenhaft erfülle, und betonte, dass man alle Armeeangehörigen, die psychologische Hilfe benötigen, dazu ermutige, diese auch in Anspruch zu nehmen.
„KEIN PLAN ZUM BAU EINER MILITÄRBASIS“
Auf die Fragen während der Pressekonferenz, ob die US-Armee eine neue Militärbasis im nordsyrischen Distrikt Ain al-Arab (Kobani) errichte, antwortete die Pentagon-Sprecherin: „Ich habe einige dieser Berichte gesehen; es gibt keinen Plan, in Kobani (Ain al-Arab) eine Militärbasis zu errichten.“
Singh wiederholte die Behauptung, dass man in Syrien präsent sei, um den IS dauerhaft zu besiegen, und behauptete, dass sich derzeit keine US-Soldaten in Ain al-Arab befänden. „Es gibt derzeit keinen Plan oder die Absicht, in Kobani eine Basis zu errichten. Ich bin mir nicht sicher, woher diese Berichte stammen“, sagte sie.
Singh behauptete, dass man ein Ende der Gewalt in Syrien befürworte und dass die USA die territoriale Integrität und den politischen Stabilitätsprozess Syriens unterstützten, dies jedoch die Beseitigung des IS und ähnlicher terroristischer Gruppen voraussetze.
Nachrichtenquelle: AA
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