Polizei lässt Polizeibericht von KI schreiben, Debatte entbrennt: „Es war viel besser, als ich es hätte schreiben können“
In den USA hat der Einsatz von Künstlicher Intelligenz durch die Polizei bei der Berichterstattung für Diskussionen gesorgt. Das KI-System, das Berichte, für die normalerweise 30 bis 45 Minuten benötigt werden, in nur 8 Sekunden fertigstellt, stieß trotz des Geschwindigkeitsvorteils auf Kritik. Während Bedenken hinsichtlich der Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Anwendung geäußert werden, wird debattiert, ob diese Technologie menschliche Fehler reduzieren kann.
Dass ein Polizeibeamter im US-Bundesstaat Oklahoma einen Polizeibericht mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellte und angab, dieser sei schneller und flüssiger als seine eigenen Texte, hat für Diskussionen gesorgt.
Der Polizeibeamte Matt Gilmore in Oklahoma lud die Aufnahmen, die während der Suche nach einer Gruppe von Verdächtigen mit seinem K-9-Hund entstanden waren, in einen KI-basierten Chatbot hoch, der von der amerikanischen Firma „Axon“ entwickelt wurde, und bat diesen, den Bericht zu verfassen.
Gilmore erklärte, die KI habe sogar Details in das Dokument eingefügt, an die er sich selbst nicht erinnert hatte, wie etwa die Erwähnung der Farbe des Fluchtautos durch einen anderen Polizisten, und sagte: „Es war ein viel besseres Dokument, als ich es hätte schreiben können, und der Inhalt war absolut korrekt.“
Rick Smith, ein leitender Manager bei Axon, bezeichnete diese Technologie als „Revolution“ und stellte fest, dass das Produkt bei der Polizei sehr positiv aufgenommen werde. Smith beschrieb den Chatbot als das „Produkt mit der positivsten Resonanz“ des Unternehmens und betonte, dass Polizisten dank dieser Technologie mehr Zeit für ihre Aufgaben im Außendienst hätten.
KI SCHREIBT BERICHTE IN 8 SEKUNDEN, FÜR DIE POLIZISTEN 45 MINUTEN BRAUCHEN
Das KI-basierte System, das Berichte, für die Polizisten normalerweise 30 bis 45 Minuten benötigen, in nur 8 Sekunden erstellt, hat auch viel Kritik auf sich gezogen.
Der Rechtsexperte Andrew Ferguson erklärte, man stelle die Zuverlässigkeit von KI-generierten Berichten aufgrund der Möglichkeit infrage, „falsche Informationen zu produzieren und ethnische Sensibilitäten nicht berücksichtigen zu können“.
Aurelius Francisco, ein gesellschaftlicher Aktivist aus Oklahoma City, argumentierte ebenfalls, dass diese Dokumente zwar die Arbeit der Polizei erleichtern würden, das Leben von Menschen mit unterschiedlichem ethnischen Hintergrund jedoch erschweren könnten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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