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Präsidentschaftswahlen in Venezuela rücken näher: 13 Kandidaten treten an

In Venezuela wurden die Bewerbungen von 13 Kandidaten für die Präsidentschaftswahl zugelassen.

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Präsidentschaftswahlen in Venezuela rücken näher: 13 Kandidaten treten an

Der Präsident des Nationalen Wahlrats (CNE) von Venezuela, Elvis Amoroso, gab bekannt, dass die Bewerbungen von 13 Personen für die Präsidentschaftswahl akzeptiert wurden, darunter auch die Bewerbung des amtierenden Präsidenten Nicolas Maduro. Auf der veröffentlichten Liste fehlen die Namen einiger von der Opposition nominierter Kandidaten.

Amoroso erklärte auf einer Pressekonferenz, dass die Registrierungsverfahren für 13 Kandidaten aus 37 Parteien für die Präsidentschaftswahl am 28. Juli abgeschlossen seien.

Amoroso wies darauf hin, dass die Frist für die Einreichungen gestern abgelaufen sei und sagte: "Es gibt insgesamt 37 Organisationen, die aus politischen Gründen an diesem Wahlprozess teilnehmen. Jede dieser Organisationen hat die Bedingungen erfüllt, die in der Verfassung der Bolivarischen Republik Venezuela festgelegt sind. Der CNE hat seine Aufgaben im Zusammenhang mit den alle sechs Jahre stattfindenden Wahlen buchstabengetreu erfüllt."

Amoroso gab bekannt, dass die Namen der Teilnehmer an der Wahl Präsident Maduro, Luis Eduardo Martinez, Daniel Ceballos, Antonio Ecarri, Juan Carlos Alvarado, Jose Brito, Benjamin Rausseo, Javier Bertucci, Claudio Fermin, Luis Ratti, Enrique Marquez, Manuel Rosales und Edmundo Gonzalez Urruitia lauten.

Amoroso betonte, dass die Bewerbungsprozesse der Parteien gemäß den in der Verfassung festgelegten Bedingungen durchgeführt wurden, und fügte hinzu: "Wir danken jedem der Teilnehmer für ihr Engagement für die venezolanische Verfassung."

KOLUMBIEN UND BRASILIEN KRITISIEREN DEN PROZESS

Kolumbien und Brasilien kritisierten die Erklärung des CNE und reagierten auf die Ablehnung der Bewerbungen einiger wichtiger Persönlichkeiten der Opposition.

In einer Erklärung des brasilianischen Außenministeriums hieß es, man verfolge mit 'Besorgnis', dass die Bewerbung des Kandidaten der wichtigsten Oppositionspartei für die Präsidentschaftswahl am 28. Juli nicht zugelassen wurde.

In der Erklärung wurde an die Bedeutung des mit der Opposition geschlossenen Barbados-Abkommens erinnert und die venezolanische Regierung dazu aufgerufen, einen 'transparenten und freien' Wahlprozess zu gewährleisten.

In einer Erklärung des kolumbianischen Außenministeriums wurde die venezolanische Regierung ebenfalls an das mit der Opposition geschlossene Barbados-Abkommen erinnert.

Darin wurde betont, dass im Gegenzug für die Lockerung der US-Sanktionen in diesem Jahr 'freie und demokratische' Wahlen in Venezuela stattfinden müssten, und die venezolanische Regierung aufgefordert, die Anforderungen des Barbados-Abkommens einzuhalten.


Nachrichtenquelle: AA

Venezuela Kolumbien Brasilien Maduro