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Proteste nach Zugunglück in Griechenland wieder aufgenommen: Forderung nach 'Gerechtigkeit' hält an

In Griechenland sind Demonstranten auf die Straße gegangen, um die Identifizierung der Verantwortlichen für das Zugunglück vor zwei Jahren zu fordern. Die Polizei griff in die Proteste ein und versuchte, einige Demonstranten festzunehmen. Berichten zufolge wurden bei den Vorfällen Molotowcocktails auf das Parlamentsgebäude geworfen. Ein dabei entstandener 'kleinerer Brand' im Gebäude konnte nach Angaben der Behörden schnell gelöscht werden.

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Proteste nach Zugunglück in Griechenland wieder aufgenommen: Forderung nach 'Gerechtigkeit' hält an

Bei dem Zugunglück, das sich am 28. Februar 2023 in der griechischen Region Tempi ereignete, kamen 57 Menschen ums Leben. Oppositionsparteien und Gewerkschaften, die argumentieren, dass im Zuge des Gerichtsverfahrens 'die Verantwortlichen nicht gefunden und bestraft wurden', organisierten in der Hauptstadt Athen eine Demonstration mit der Forderung nach 'Gerechtigkeit'. Am Ende der Proteste griff die Polizei in die Menge ein, nachdem einige Demonstranten Molotowcocktails auf das Parlamentsgebäude geworfen hatten.

Vier Oppositionsparteien im Parlament hatten am 5. März einen Misstrauensantrag gegen die Regierung eingebracht. Bei der Abstimmung im Parlament wurde der Misstrauensantrag der Opposition jedoch abgelehnt. Nach der Ablehnung des Antrags beschlossen die Gewerkschaften und Oppositionsparteien, zu Protesten aufzurufen.

'VERSÄUMNISSE DÜRFEN NICHT UNTER DEN TEPISCH GEKEHRT WERDEN'

Die Demonstranten versammelten sich vor dem Parlamentsgebäude in der Hauptstadt Athen. Die Protestierenden, die ihren Unmut gegenüber der Regierung äußerten, forderten, dass die Verantwortlichen für das Zugunglück in der Region Tempi nahe der griechischen Stadt Larisa, bei dem 57 Menschen ums Leben kamen, gefunden und bestraft werden und dass 'Versäumnisse nicht unter den Teppich gekehrt werden'.

Die Demonstranten kamen am Abend auf Aufruf verschiedener Parteien und Gewerkschaften erneut zusammen.

Gegen 22.00 Uhr Ortszeit kam es zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und den Demonstranten. Während die Demonstranten vor dem Parlamentsgebäude Molotowcocktails warfen, setzte die Polizei Tränengas gegen die Protestierenden ein.


Nachrichtenquelle: AA

Griechenland Zugunglück