Prozess um ermordete Syrerin in den Niederlanden begonnen: Mörder schickte Brief aus der Türkei
Der Prozess um die syrische Flüchtlingsfrau Ryan Al Najjar, die in den Niederlanden aufgrund einer 'Familienentscheidung' ermordet wurde, weil sie kein Kopftuch trug, hat begonnen. Eine Person, die aus der Türkei einen Brief an die niederländischen Medien schickte, bekannte sich zu dem Mord.
12PUNTO AUSLANDSREDAKTION
Die 18-jährige syrische Flüchtlingsfrau Ryan Al Najjar, die in den Niederlanden lebte, wurde ermordet, weil sie 'kein Kopftuch trug und einen Freund hatte'. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass der Mord auf eine 'Familienentscheidung' zurückzuführen war.
Der Vater Halid Al Najjar schickte aus der Türkei einen Brief an die niederländischen Medien, in dem er gestand, den Mord selbst begangen zu haben.
Im Zuge der polizeilichen Ermittlungen zu dem Tötungsdelikt wurde deutlich, dass Najjar aufgrund einer 'Familienentscheidung' ermordet wurde. Halid Al Najjar, der als Tatverdächtiger gesucht wird, erschien nicht vor Gericht.
Die niederländische Polizei teilte während der Ermittlungen zum Mord an der 18-jährigen jungen Frau mit, dass Gewalttaten aufgrund von 'Familienehre' zunehmen würden. Die Polizei gab zudem an, dass Syrer bei diesen Gewalttaten an vorderster Stelle stünden.
Die leblose Leiche der syrischen Flüchtlingsfrau Ryan Al Najjar, die in der Stadt Joure im Norden der Niederlande lebte, wurde am 28. Mai in einem Wasserkanal gefunden.
Najjar wurde zwei Tage nach ihrem Geburtstag ermordet.
Die beiden Brüder der syrischen Flüchtlingsfrau, der 24-jährige Mohanad und der 22-jährige Muhammed, wurden im Rahmen der Ermittlungen festgenommen. Sollte das Gericht entscheiden, dass der Mord auf eine 'Familienentscheidung' zurückgeht, könnten den Brüdern Haftstrafen drohen.
Gerichtsunterlagen zufolge hatte Ryan in einem Gespräch mit Mitarbeitern des Zentrums für Schutz und Sicherheit berichtet, dass 'ihre Eltern sie ständig zum Tragen eines Kopftuchs zwangen und sie mit jemandem verheiraten wollten, den sie nicht wollte'.
'SIE VERHIELT SICH ZU WESTLICH'
Der Vater Halid Al Najjar gestand in dem Brief, den er aus der Türkei schickte, seine Tochter getötet zu haben, weil sie sich 'zu westlich verhielt'. Der mörderische Vater behauptete, dass außer ihm niemand für den Mord verantwortlich sei.
In seinem Brief erklärte Najjar, er sei 'sehr wütend darüber gewesen, dass seine Tochter anfing, wie eine Westlerin zu leben'.
Der Brief von Halid Al Najjar, der sich derzeit in der Türkei aufhält, zeigt, dass er seine Tochter für den Mord, den er begangen hat, beschuldigt.
Nachrichtenquelle: 12punto
Meistgelesen
Huthis greifen saudischen Tanker an
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
4 Drohnen in der Nähe des US-Generalkonsulats in Erbil abgeschossen
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Er nannte die Kommunen, die zur 'Neuen Partei' wechseln werden, und ein Detail zu Istanbul erregte Aufmerksamkeit
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Kritische Unterscheidung bei der Behauptung zum auswärtigen Essen
Die internen Debatten der CHP interessieren mich überhaupt nicht
CHP reagiert mit Massen-SMS auf Özels neue Parteientscheidung