Putin: USA versuchen zu überzeugen, dass die Ukraine nicht in den Angriff verwickelt ist
Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte zum Terroranschlag in seinem Land: „Die USA versuchen zu überzeugen, dass es keine ukrainische Spur bei dem Angriff gibt.“
Der russische Präsident Wladimir Putin äußerte sich zu dem Terroranschlag, der von der Terrororganisation IS in Russland verübt wurde. Putin sprach den Familien der Opfer sein Beileid aus und versicherte, dass den Verletzten die notwendige Unterstützung zukommen werde.
Putin sagte: „Wir wissen, dass dieses Verbrechen von radikalen Islamisten begangen wurde, gegen die die islamische Welt selbst seit Jahrhunderten kämpft.
Doch die USA versuchen über verschiedene Kanäle, ihre Satellitenstaaten und andere Länder davon zu überzeugen, dass es nach ihren Geheimdienstinformationen keine Spur von Kiew bei dem Terroranschlag in Moskau gibt.“
„DIE DRAHTZIEHER STEHEN IM FOKUS UNSERES INTERESSES“
Putin erklärte, dass der IS den Angriff zwar ausgeführt habe, sie jedoch untersuchten, wer die Befehle dazu erteilt habe. „Wir wissen, durch wessen Hand dieser Angriff gegen Russland und sein Volk verübt wurde, doch unser Hauptaugenmerk liegt auf den Drahtziehern“, so Putin.
„DIE FRAGE, WARUM DIE TERRORISTEN VERSUCHTEN, IN DIE UKRAINE ZU GELANGEN, MUSS BEANTWORTET WERDEN“
Putin deutete an, dass die Täter auch Anweisungen aus der Ukraine erhalten haben könnten: „Der Terroranschlag könnte ein Glied in einer Kette von Versuchen derjenigen sein, die seit 2014 gegen die Russische Föderation kämpfen. Der Terroranschlag passt logisch in die Einschüchterungskampagnen, die Kiew führt. Es ist notwendig, die Frage zu beantworten, warum die Terroristen nach der Tat versuchten, in die Ukraine zu gelangen.“
Putin fügte hinzu: „Der IS greift normalerweise die Feinde der USA an. Das ist ein seltsamer Zufall, aber wir untersuchen, wer wirklich hinter diesem Angriff steckt, nicht nur die Schachfiguren.“
Putin dankte zudem dem russischen Volk für das gezeigte Beispiel an Solidarität nach dem Anschlag: „Diejenigen, die den Terroranschlag planten, hofften, Panik und Zwietracht in der Gesellschaft zu säen, stießen jedoch auf Einigkeit und Entschlossenheit zum Widerstand. Die russische Gesellschaft hat nach dem Terroranschlag ein wahres Beispiel für Solidarität, Harmonie und gegenseitige Unterstützung gezeigt.“
Bei dem Terroranschlag, der am 22. März von der Terrororganisation IS auf einen Konzertsaal im Crocus City Hall in der Region Moskau verübt wurde, kamen 139 Menschen ums Leben.
Nachrichtenquelle: İHA
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