Rekordbeteiligung bei Präsidentschaftswahl in Russland: Putin distanziert engste Konkurrenten
Die Zentrale Wahlkommission Russlands gab bekannt, dass Wladimir Putin nach vorläufigen Ergebnissen die Präsidentschaftswahl mit 87,29 Prozent der Stimmen gewonnen hat.
In der Hauptstadt Moskau informierte die Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission Russlands, Ella Pamfilowa, auf einer Pressekonferenz über die ersten vorläufigen Ergebnisse der Präsidentschaftswahl.
Pamfilowa merkte an, dass die Wahlbeteiligung mit 77,44 Prozent ein "Rekordniveau" erreicht habe und insgesamt 87 Millionen 113 Tausend 127 Personen ihre Stimme abgegeben hätten.
Pamfilowa betonte, dass die Wahlen frei und transparent gewesen seien und erklärte: "Wir haben uns selbst gezeigt, dass wir ein unabhängiges Volk sind und alles für die Entwicklung unseres Landes tun."
Sie teilte mit, dass bereits über 99,7 Prozent der Wahlurnen ausgezählt seien und die endgültigen Ergebnisse am 21. März bekannt gegeben würden.
Laut der Zentralen Wahlkommission sind 99,76 Prozent der Stimmen ausgezählt. Den Daten der Kommission zufolge hat Wladimir Putin nach den ersten vorläufigen Ergebnissen die Präsidentschaftswahl mit 87,29 Prozent der Stimmen gewonnen. Damit erhielt Putin 75 Millionen 950 Tausend 588 Stimmen.
Von den weiteren Kandidaten erhielt Nikolai Charitonow von der Kommunistischen Partei 3 Millionen 737 Tausend 763 Stimmen, was 4,30 Prozent entspricht; Wladislaw Dawankow von der Partei Neue Leute kam auf 3 Millionen 341 Tausend 389 Stimmen, was 3,84 Prozent entspricht; Leonid Sluzki von der Liberal-Demokratischen Partei erhielt 2 Millionen 792 Tausend 545 Stimmen, was 3,21 Prozent entspricht.
Der neu gewählte Präsident wird für 6 Jahre im Amt bleiben. Putin, der nach den ersten vorläufigen offiziellen Wahlergebnissen als Sieger hervorgeht, wird nach der Bekanntgabe der endgültigen Ergebnisse vereidigt werden und zum fünften Mal das Amt des russischen Präsidenten antreten.
Nachrichtenquelle: AA
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