Russisches Außenministerium: Einigung mit den USA über 'Immobilien' erzielt
Nach einem Treffen zwischen russischen und US-amerikanischen Delegationen in Istanbul erklärte das russische Außenministerium, man habe sich auf die Entwicklung eines Fahrplans für die Rückgabe von sechs diplomatischen Immobilien geeinigt, die von den USA beschlagnahmt wurden und sich im Eigentum Russlands befinden.
Das russische Außenministerium hat nach einem kritischen Treffen zwischen russischen und US-amerikanischen Delegationen im russischen Generalkonsulat in Istanbul eine Erklärung abgegeben.
In der Mitteilung des Außenministeriums heißt es: "In Istanbul fand eine Runde russisch-amerikanischer Expertenkonsultationen statt, mit dem Ziel, das Funktionieren der diplomatischen Vertretungen beider Länder zu normalisieren und die sich in den bilateralen Beziehungen angesammelten 'Reizfaktoren' zu beseitigen."
In der Erklärung, in der darauf hingewiesen wurde, dass die Delegationen Russlands und der USA Noten ausgetauscht haben, um die Unterstützung ihrer diplomatischen Vertretungen durch unterbrechungsfreie Bank- und Finanzdienstleistungen sowie die Beiträge Russlands zum Haushalt der Vereinten Nationen (UN) und anderer internationaler Organisationen sicherzustellen, heißt es weiter: "Im Zusammenhang mit dem von der russischen Seite angesprochenen Thema der Rückgabe von sechs diplomatischen Immobilien, die von den US-Behörden beschlagnahmt wurden und sich im Eigentum Russlands befinden, wurde eine Einigung über die Entwicklung eines Fahrplans erzielt. Der russische Botschafter Dartschijew wies auf die Bedeutung dringender praktischer Schritte in diese Richtung hin, insbesondere auf den sofortigen Zugang für russische Vertreter zur Inspektion dieser Immobilien und zur Bewertung der entstandenen Schäden."
Weiter wurde mitgeteilt, dass bei dem Treffen auch die Erleichterung von Visumverfahren für das Personal diplomatischer Vertretungen sowie die Bewegungsfreiheit im Gastland erörtert wurden. "Der russische Botschafter rief dazu auf, sich entschlossener der Lösung großer Fragen zuzuwenden, die zur Stärkung des gegenseitigen Vertrauens beitragen und die geschäftlichen sowie gesellschaftlichen Verbindungen erweitern würden, wie etwa die Wiederaufnahme direkter Flugverbindungen", so die Erklärung.
Es wurde beschlossen, die bei den Konsultationen vorgebrachten Vorschläge zügig zu behandeln. Das Ziel beider Seiten sei es, bis zur nächsten Konsultationsrunde gegenseitig akzeptable Lösungen zu finden, wurde betont.
DELEGATIONEN TRAFEN SICH IN ISTANBUL
Die russische Delegation wurde vom russischen Botschafter in Washington, Alexander Dartschijew, geleitet, während die US-Delegation von der stellvertretenden US-Außenministerin Sonata Coulter geführt wurde. Das Treffen dauerte etwa fünfeinhalb Stunden. Die Delegationen der USA und Russlands waren bereits am 27. Februar in Istanbul zusammengekommen und hatten sich in der Residenz des US-Generalkonsulats in Istanbul getroffen, um im Rahmen der Normalisierung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern über die Aktivitäten der Botschaften zu beraten.
Nachrichtenquelle: İHA
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