Eilmeldung aus Russland zum Anschlag in Moskau
Der russische Geheimdienst behauptet, dass Großbritannien, die USA und die Ukraine hinter dem schrecklichen Terroranschlag in der Hauptstadt Moskau stecken.
Der Direktor des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, Alexander Bortnikow, hat behauptet, dass die USA, Großbritannien und die Ukraine hinter dem Terroranschlag auf die Konzerthalle „Crocus City Hall“ in Moskau stecken.
Bortnikow äußerte sich gegenüber Journalisten nach einer erweiterten Sitzung der russischen Generalstaatsanwaltschaft.
Auf die Frage, ob die USA, Großbritannien und die Ukraine hinter dem Terroranschlag in Moskau stecken, antwortete Bortnikow: „Wir glauben, dass dies der Fall ist. Wir sprechen bereits von den uns vorliegenden Informationen. Dies sind allgemeine Erkenntnisse, aber sie haben auch einen sehr großen Nutzen davon.“
Bortnikow teilte mit, dass die Täter des Terroranschlags in Moskau geplant hätten, in ukrainisches Gebiet zu fliehen, und dass man Vorabinformationen darüber gehabt habe, dass diese Personen auf ukrainischem Boden erwartet würden. Bortnikow erklärte, dass die Täter auf ukrainischem Boden wie „Helden“ empfangen werden wollten, und fügte hinzu, dass der Drahtzieher des Terroranschlags noch nicht identifiziert sei.
Bortnikow sagte, die Ukraine versuche, sich zu beweisen: „Was muss getan werden, um seine Existenz zu beweisen? Es müssen Sabotageakte und Terroranschläge im Hintergrund durchgeführt werden, und genau das ist das Ziel sowohl der ukrainischen als auch der britischen Geheimdienstchefs. Auch die amerikanischen Geheimdienste haben dieses Thema mehrfach besprochen.“
„ALLGEMEINE INFORMATIONEN“
FSB-Direktor Bortnikow behauptete zudem, dass die Ukraine im Nahen Osten Militante ausbilde und vorbereite, und wies darauf hin, dass die Tatsache, dass Kämpfer verschiedener Nationalitäten an der Front gegen Russland kämpfen, ein Indiz dafür sei.
Bortnikow bestätigte, dass die USA Informationen über einen möglichen Terroranschlag in Russland übermittelt hätten und dies berücksichtigt worden sei, betonte jedoch, dass es sich dabei um allgemeine Informationen gehandelt habe.
Bortnikow unterstrich, dass Russland auf den Terroranschlag in Moskau reagieren werde, und betonte, dass jeder, der mit diesem Angriff in Verbindung stehe, gefunden und bestraft werde.
Bortnikow wies darauf hin, dass die Terrorgefahr im Land weiterhin bestehe, und erinnerte daran, dass weiterhin Terroranschläge des ukrainischen Sicherheitsdienstes (SBU) verhindert würden. Bortnikow äußerte zudem, dass der ukrainische Geheimdienst SBU als Terrororganisation eingestuft werden sollte.
Auf eine Frage zu Kirill Budanow, dem Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes, und anderen Geheimdienstbeamten antwortete Bortnikow: „Diejenigen, die Verbrechen gegen Russland und russische Bürger begehen, sind legitime Ziele.“
Auf die Frage, warum diese Ziele noch nicht eliminiert wurden, antwortete Bortnikow, dass dies geschehen werde.
So wurde der Moskau-Attentäter Alischer Kasimow zur Anhörung gebrachtSo wurde der Moskau-Attentäter Alischer Kasimow zur Anhörung gebracht
BLUTIGER TERRORANSCHLAG IN MOSKAU
Am Abend des 22. März verübten bewaffnete Personen einen Terroranschlag in der Konzerthalle „Crocus City Hall“ in der russischen Hauptstadt Moskau.
In den in den sozialen Medien geteilten Aufnahmen war zu sehen, wie die Angreifer mit automatischen Waffen wahllos in der Halle das Feuer eröffneten.
Das russische Untersuchungskomitee gab bekannt, dass bei dem Angriff 139 Menschen ihr Leben verloren haben und mehr als 100 Verletzte zu beklagen seien.
Der russische Präsident Wladimir Putin hatte mitgeteilt, dass 11 Personen festgenommen wurden, darunter die vier Terroristen, die den Anschlag verübt hatten.
Nachrichtenquelle: AA
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