Russland verurteilt israelische Angriffe im Libanon: „Die Lage ist besorgniserregend“
Sacharowa kritisierte die israelischen Luftangriffe auf den Libanon scharf, betonte, dass diese unterschiedslosen Angriffe auf Zivilisten inakzeptabel seien, und rief zu einem sofortigen Frieden auf, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, betonte, dass die ernsthafte Verschlechterung der Lage im Libanon äußerst besorgniserregend sei. Sacharowa erinnerte daran, dass Israel am 23. September Luftangriffe unter dem Namen „Pfeile des Nordens“ auf den Libanon durchgeführt habe, um die militärische Infrastruktur der Hisbollah ins Visier zu nehmen.
Sacharowa erklärte, dass viele Siedlungsgebiete im Süden und Osten des Libanon von diesen Angriffen betroffen seien, und äußerte: „Israels unterschiedslose Angriffe auf Wohngebiete unter dem Vorwand, dass dort Hisbollah-Waffen gelagert seien, haben zu hohen zivilen Verlusten und einer erheblichen Zerstörung der zivilen Infrastruktur geführt.“ Insbesondere wies sie darauf hin, dass bei einem Bombenangriff israelischer Flugzeuge auf das Bekaa-Tal eine zehnköpfige Familie ums Leben gekommen sei.
Sacharowa verurteilte die großflächigen militärischen Angriffe auf den Libanon entschieden und sagte: „Wir möchten betonen, dass diese unterschiedslosen Angriffe auf Zivilisten inakzeptabel sind.“ Sie wies darauf hin, dass die Gewaltspirale dringend gestoppt werden müsse, bevor die Lage völlig außer Kontrolle gerate.
„Wir rufen zu einer sofortigen Einstellung der Feindseligkeiten auf, um weiteres Blutvergießen zu verhindern und die Situation auf eine politische und diplomatische Lösung hinzulenken“, sagte Sacharowa und betonte, dass die internationale Gemeinschaft zusammenarbeiten müsse, um zu verhindern, dass der Nahe Osten in einen großflächigen bewaffneten Konflikt hineingezogen werde.
Während Sacharowa erklärte, dass sie bereit seien, sich mit internationalen und regionalen Partnern abzustimmen, um ein mögliches Katastrophenszenario im Nahen Osten zu verhindern, bewertete sie die Lage wie folgt: „Wir gehen von der Tatsache aus, dass die Sicherheit keines Staates in der Region auf Kosten anderer gewährleistet werden sollte.“ Diese Erklärungen wurden vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen in der Region und wachsender Gefahren für die Zivilbevölkerung abgegeben.
Nachrichtenquelle: AA
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