Rutte: Nordkoreanische Soldaten offenbaren Putins Verzweiflung
NATO-Generalsekretär Mark Rutte erklärte, dass die Stationierung nordkoreanischer Soldaten durch Russland in der Region Kursk ein Zeichen für die wachsende Verzweiflung von Wladimir Putin sei. Rutte betonte, dass diese Situation die Sicherheit sowohl in Europa als auch im asiatisch-pazifischen Raum bedrohe.
NATO-Generalsekretär Mark Rutte sagte, dass die Stationierung nordkoreanischer Soldaten durch Russland in der Region Kursk ein Zeichen für die wachsende Verzweiflung des russischen Präsidenten Wladimir Putin sei.
Rutte äußerte sich vor der Presse im NATO-Hauptquartier in Brüssel vor einem Treffen mit einer hochrangigen Delegation aus Südkorea.
In Bezug auf die Beteiligung Nordkoreas am Ukraine-Krieg sagte Rutte: "Im Gegenzug liefert Putin Nordkorea militärische Technologie und andere Unterstützung, um internationale Sanktionen zu umgehen."
Rutte bewertete die Lage wie folgt: "Die Stationierung nordkoreanischer Truppen in Kursk ist zudem ein Zeichen für Putins wachsende Verzweiflung."
Der Generalsekretär erklärte, dass der russische Präsident Putin seinen Angriff auf die Ukraine ohne externe Unterstützung nicht aufrechterhalten könne.

Rutte betonte, dass diese Situation die Sicherheit sowohl in Europa als auch im asiatisch-pazifischen Raum untergrabe und fügte hinzu: "Die NATO-Verbündeten werden weiterhin eine freie und demokratische Ukraine unterstützen, denn die Sicherheit der Ukraine ist unsere Sicherheit."
Rutte merkte an, dass sie heute innerhalb des Bündnisses sowohl mit Vertretern der Ukraine als auch des asiatisch-pazifischen Raums die Notwendigkeit erörtern würden, die militärische Unterstützung für Kiew weiter zu stärken, und auch besprechen würden, was angesichts der Beteiligung Nordkoreas getan werden könne.
DIE BETEILIGUNG NORDKOREAS
Der russische Präsident Wladimir Putin hatte im Juni einen offiziellen Besuch in Nordkorea abgestattet, bei dem die Parteien ein "umfassendes strategisches Partnerschaftsabkommen" unterzeichneten.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte am 25. Oktober bekannt gegeben, dass sie erfahren hätten, dass Russland die ersten nordkoreanischen Soldaten am 27. und 28. Oktober in Kampfgebieten stationieren werde.
In einer am selben Tag veröffentlichten Erklärung des Weißen Hauses wurde zudem mitgeteilt, dass mehr als 3.000 Soldaten nach Russland gebracht wurden, um gegen die Ukraine zu kämpfen, und dass einige dieser Soldaten wahrscheinlich in der Region Kursk stationiert seien.
Nachrichtenquelle: 12punto
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