Sicherheitsmaßnahmen an der Grenze verschärft: Iran weist über 500.000 afghanische Migranten aus
Seit der Machtübernahme der Taliban sind über 500.000 irreguläre Migranten, die aus Afghanistan in den Iran geflohen waren, vom Iran abgeschoben worden.
Der Iran hat mitgeteilt, dass in den letzten 10 Monaten 546.000 irreguläre afghanische Migranten in ihr Heimatland zurückgeschickt wurden. In der Erklärung wurde zudem darauf hingewiesen, dass Maßnahmen ergriffen wurden, um illegale Einreisen zu verhindern.
Nach den Zahlen des Vorjahres leben im Iran 2.788.000 Flüchtlinge, davon 2,7 Millionen Afghanen. Die Zahl der irregulären Migranten wird auf 5 bis 7 Millionen geschätzt.
Laut der offiziellen iranischen Nachrichtenagentur IRNA hat der am 30. Juli sein Amt angetretene Präsident Masud Peseschkian und seine Regierung Schritte unternommen, um illegale Migration zu unterbinden.
Bezüglich der Abschiebungsentscheidungen erklärte der stellvertretende Polizeichef der Provinz Razavi-Chorasan, Amirullah Schamkadri: 'In den letzten 10 Monaten wurden 586.000 afghanische irreguläre Migranten über den Grenzübergang Dogharun in ihr Land zurückgeschickt.'
Der iranische Beamte merkte an, dass durch die Verstärkung von Zäunen und die Bereitstellung notwendiger Ausrüstung an der Grenze die illegalen Grenzübertritte im Vergleich zum Vorjahr um etwa die Hälfte zurückgegangen seien.
Nachrichtenquelle: AA
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