Skandal um Wahlkampf-Essen in Indonesien: Fälle von Lebensmittelvergiftungen nehmen zu
Das Büro des indonesischen Präsidenten Prabowo Subianto hat bestätigt, dass es nach dem Verzehr kostenloser Mahlzeiten, die im Rahmen seines neuen Wahlkampfprogramms ausgegeben wurden, zu Fällen von Lebensmittelvergiftungen gekommen ist, von denen auch zahlreiche Schüler betroffen sind.
Die milliardenschwere Politik, die der indonesische Präsident Prabowo Subianto diesen Monat als Herzstück seines Wahlkampfs eingeführt hat, versprach, bis zum Jahr 2029 82,9 Millionen Kinder und schwangere Frauen der 280 Millionen Einwohner zählenden Bevölkerung zu erreichen. Subianto hatte erklärt, dass dieses Programm die Lebensqualität verbessern und das Wirtschaftswachstum beschleunigen werde.
Doch abgesehen von finanziellen und logistischen Schwierigkeiten sahen sich die Behörden in den letzten Tagen mit einem Vorfall an einer Schule in Zentral-Java konfrontiert, bei dem 40 Schüler nach dem Essen über Übelkeit und Erbrechen klagten. Der indonesische Präsidialsprecher Hasan Nasbi sagte: „Es gab einen Vorfall. 40 Schüler, die mariniertes Hähnchen gegessen hatten, litten unter Übelkeit und Erbrechen.“

Nasbi erklärte, dass die betroffenen Schüler behandelt wurden und sich ihr Zustand gebessert habe. Gleichzeitig betonte er, dass die Lebensmittel sofort zurückgezogen wurden und dieser „unerwünschte Vorfall“ eine wichtige Überprüfung zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit in der Zukunft ermöglichen werde.
Berichten indonesischer Medien zufolge handelte es sich bei der Lebensmittelvergiftung an der Schule in Zentral-Java nicht um einen Einzelfall; es wurde behauptet, dass auch in Nunukan in Nord-Kalimantan Dutzende Schüler erkrankten, nachdem sie die staatlich bereitgestellten kostenlosen Mahlzeiten verzehrt hatten.
Während die Kosten für dieses Programm, das darauf abzielt, Wachstumsstörungen und Unterernährung zu reduzieren, auf 45 Milliarden Dollar für fünf Jahre geschätzt werden, wurde berichtet, dass weitere 6,11 Milliarden Dollar benötigt werden, um bis Ende des Jahres mehr als ein Viertel der Bevölkerung zu erreichen. In diesem Monat wurden landesweit mindestens 190 Küchen eröffnet, die von externen Catering-Diensten betrieben werden, darunter auch solche auf Militärstützpunkten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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