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Spannungen zwischen China und den USA eskalieren!

Das chinesische Handelsministerium hat ein Exportverbot für kritische Mineralien wie Gallium, Germanium und Antimon angekündigt, die für die Verteidigungsindustrie und Produkte mit doppeltem Verwendungszweck von strategischer Bedeutung sind.

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Spannungen zwischen China und den USA eskalieren!

Das chinesische Handelsministerium hat ein neues Exportverbot angekündigt, das sich gegen Hersteller der US-Verteidigungsindustrie richtet. In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass die Ausfuhr von Produkten und Materialien mit doppeltem Verwendungszweck – sowohl im militärischen als auch im zivilen Bereich – in die USA aus Gründen der „nationalen Sicherheit“ gestoppt wurde.

Während der Export von Mineralien wie Gallium, Germanium und Antimon, die eine wichtige Rolle in Verteidigungs- und Waffensystemen spielen, „grundsätzlich“ verboten wurde, werden Exporte von Graphit und dessen Derivaten, die in Batterien und Brennstoffzellen verwendet werden, strengen Kontrollen unterzogen.

China betonte, dass diese Schritte im Einklang mit den Exportkontrollgesetzen stünden und im Rahmen der Verantwortung zur Verhinderung der internationalen Verbreitung von Atomwaffen ergriffen worden seien.

China, das etwa 70 Prozent der weltweiten Produktion seltener Metalle abdeckt, verfügt über eine Kapazität von 85 Prozent bei der Verarbeitung dieser Metalle. Laut einem Bericht des United States Geological Survey (USGS) wird prognostiziert, dass Chinas Exportbeschränkungen zu einem Verlust von 3,4 Milliarden Dollar in der US-Wirtschaft führen könnten.

Es wird angegeben, dass China zwischen 2019 und 2022 54 Prozent der US-Importe von Germanium und 63 Prozent der Antimon-Importe deckte. Zudem produziert China allein 89 Prozent des weltweiten Galliums und 77 Prozent der weltweiten Graphitproduktion.

CHIP-KRIEGE GEHEN WEITER 

Dieses Exportverbot folgt auf die Beschränkungen der USA gegenüber China im Chip-Sektor. Das US-Handelsministerium hatte den Export von 24 Arten von Chip-Produktionsanlagen und zugehöriger Software, einschließlich Chips für Systeme der künstlichen Intelligenz, nach China verboten.

Zudem wurde bekannt gegeben, dass 140 Unternehmen auf eine „Entity List“ gesetzt wurden, um den Erwerb von Technologie aus den USA durch chinesische Firmen einzuschränken. Die US-Handelsministerin Gina Raimondo erklärte, dass diese Maßnahmen darauf abzielten, die militärische Modernisierung Chinas zu behindern.

GEGENSCHRITT AUS PEKING  

China bezeichnete diese Schritte der USA als „restriktiv und unterdrückerisch“ und argumentierte, dass sie gegen internationale Handelsregeln verstießen. Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian, kritisierte die Politik der USA, die allen Ländern schade, und betonte, dass China die notwendigen Maßnahmen ergreifen werde, um die Rechte seiner Unternehmen zu schützen.

WETTBEWERB VERSCHÄRFT SICH 

Dieser „Chip-Krieg“ zwischen den USA und China vertieft den Wettbewerb beider Länder in der Technologie- und Verteidigungsindustrie. Während der 2022 in Kraft getretene CHIPS and Science Act darauf abzielt, Chinas Zugang zu Hochtechnologie zu begrenzen, gestaltet China seine Exportpolitik für kritische Mineralien und Materialien als Antwort auf diese Strategien.


Nachrichtenquelle: 12punto

US-chinesischer Wettbewerb