Terroranschlag in München verübt... Zahlreiche Verletzte: Menschenmenge ins Visier genommen
In der deutschen Stadt München wurde während eines Demonstrationszuges einer Gewerkschaft ein Angriff verübt. Nach Angaben der Polizei fuhr ein Kleinbus in die Menschenmenge und versuchte, Menschen zu überfahren.
Zusammenstellung: Suat TEKİN - 12punto.com.tr
In München hat eine bisher nicht identifizierte Person während eines Demonstrationszuges einer Gewerkschaft Menschen angegriffen. Der Angreifer fuhr mit seinem Kleinbus in die Menschenmenge und verletzte ersten Angaben zufolge mindestens 28 Personen. Der Täter wurde lebend gefasst; die Polizei gab bisher kein Update zur Anzahl der Verletzten. Die Münchner Polizei machte keine Angaben zu möglichen Todesopfern bei dem Angriff.
Zahlreiche Rettungswagen und Polizeieinheiten wurden zum Tatort entsandt. Die Polizei teilte mit, dass die Person, die die Menschenmenge angegriffen hatte, festgenommen wurde. Auf Bildern vom Tatort sind Rettungskräfte neben einem stark beschädigten Fahrzeug zu sehen.
Die Bild-Zeitung berichtete, dass sich der Vorfall während eines Demonstrationszuges einer Gewerkschaft ereignete. Die Polizei gab an, dass sich zum Zeitpunkt des Angriffs etwa 2500 Personen im Demonstrationszug befanden. Die Münchner Polizei teilte auf ihrem X-Account mit, dass zahlreiche Personen verletzt wurden. Während in Informationen an die Bild von 28 Verletzten die Rede war, wurde die genaue Anzahl der Verletzten in der polizeilichen Stellungnahme nicht präzisiert.
Die Generalstaatsanwaltschaft München, die Ermittlungen zu dem Angriff eingeleitet hat, erklärte, der Angreifer habe eine Vergangenheit, die als 'mit Radikalismus in Verbindung stehend' betrachtet werde. Beamte der Staatsanwaltschaft teilten der Presse mit, dass die Zentralstelle zur Bekämpfung von Terrorismus und Extremismus bei der Generalstaatsanwaltschaft die Ermittlungen übernommen habe.

IDENTITÄT DES ANGREIFERS BEKANNT
Die Generalstaatsanwaltschaft München teilte mit, dass es sich bei dem Angreifer um einen 24-jährigen Afghanen namens Farhad N. handelt. Die Behörden fügten hinzu, dass es Anzeichen dafür gebe, dass sich der Angreifer für radikale Ideen interessierte.
Wie der Spiegel berichtete, wurde Farhad im Jahr 2001 in Kabul geboren. Er kam Ende 2016 nach Deutschland. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge lehnte Farhads Asylantrag ab. Der afghanische Migrant erhielt daraufhin eine Duldung, die seine Abschiebung stoppte. Farhad war zuletzt in München gemeldet. Es wurde angegeben, dass der Angreifer vor dem Angriff auf Menschen in München islamistische Inhalte geteilt hatte.
Dem Bericht des Spiegel zufolge teilte die Polizei mit, dass sich der Angriff zwischen der Dachauer Straße und der Seidlstraße ereignete. Der Angreifer sei außer Gefecht gesetzt und festgenommen worden. Ein Sprecher der Münchner Feuerwehr bezeichnete den Vorfall als einen 'Angriff', bei dem es zu schweren Verletzungen kam. Die Polizei oder andere Behörden haben den Begriff 'Terror' im Zusammenhang mit dem Angriff bisher nicht verwendet.
In der letzten polizeilichen Mitteilung wurde bekannt gegeben, dass der Tatort für den Verkehr gesperrt wurde. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, sich vom Tatort fernzuhalten, und es wurde mitgeteilt, dass der Verkehr für eine 'unbestimmte' Zeit beeinträchtigt sein werde.
In der letzten Erklärung der Münchner Polizei hieß es, dass im Löwenbräukeller am Stiglmaierplatz eine Zeugensammelstelle eingerichtet wurde. Die Polizei rief Personen, die Informationen über den Angriff haben, sowie Zeugen dazu auf, sich mit ihnen in Verbindung zu setzen.
In der polizeilichen Erklärung hieß es:
'An der Einsatzörtlichkeit ist ein Fahrzeug in eine Personengruppe gefahren. Mehrere Personen wurden hierbei verletzt. Wir sind mit starken Kräften vor Ort.'
An der Einsatzörtlichkeit ist ein Fahrzeug in eine Personengruppe gefahren.
— Polizei München (@PolizeiMuenchen) February 13, 2025
Mehrere Personen wurden hierbei verletzt.
Wir sind mit starken Kräften vor Ort. pic.twitter.com/ulAfCQ93GL
Nachrichtenquelle: 12punto
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