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Todesopfer in Kenia steigen: 'Beispiellose Flutkrise...'

In dem ostafrikanischen Land Kenia ist die Zahl der Todesopfer durch die verheerenden Überschwemmungen, die seit Mitte März durch heftige Regenfälle ausgelöst wurden, auf 219 gestiegen.

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Todesopfer in Kenia steigen: 'Beispiellose Flutkrise...'

Kenia verzeichnet eine immer schwerere Bilanz durch die Überschwemmungen, die seit Mitte März infolge heftiger Regenfälle anhalten.

Laut einer Erklärung des kenianischen Innenministeriums wurde bekannt gegeben, dass in den letzten 24 Stunden 9 Menschen bei der Flutkatastrophe ums Leben gekommen sind, womit die Gesamtzahl der Todesopfer auf 219 und die Zahl der Verletzten auf 164 gestiegen ist.

ETWA 9 TAUSEND TIERE VERENDET

Zudem wurde mitgeteilt, dass 72 Personen vermisst werden und 194.305 Menschen gezwungen waren, ihre Häuser zu verlassen.

In der Erklärung hieß es: „Da an 33 Orten mit starken Regenfällen zu rechnen ist, wird empfohlen, in tiefer gelegenen Gebieten und in der Nähe von Flüssen besonders vorsichtig gegenüber Überschwemmungen zu sein.“

Es wurde darauf hingewiesen, dass es in West Pokot, Embu, Machakos, Makueni und Nakuru zu vermehrten Erdrutschen gekommen ist. Eine Erklärung des Kenianischen Roten Kreuzes besagt, dass durch die Fluten 8.565 Tiere verendet sind, 36.344 Morgen Ackerland zerstört wurden und 46 Straßen beschädigt wurden.

"BEISPIELLOSE FLUTKRISE"

Kenia-Präsident William Ruto erklärte: „Die beispiellose Flutkrise, die unser Land erlebt, ist ein direktes Ergebnis unseres Versagens beim Schutz unserer Umwelt und führt zu den schmerzhaften Auswirkungen des Klimawandels. Solange wir uns nicht der existenziellen Bedrohung durch den Klimawandel stellen, wird unser Land noch lange in diesem Kreislauf der Krise gefangen bleiben.“

WEITERE NIEDERSCHLÄGE ERWARTET

Es wird erwartet, dass der Sturm Hidaya bis morgen das Land erreicht, die heftigen Regenfälle in vielen Regionen anhalten und es in tiefer gelegenen Gebieten zu Überschwemmungen kommt. Behörden und Hilfsorganisationen warnten davor, dass der Zugang zu einigen Regionen aufgrund der zunehmenden Straßenschäden eingeschränkt werden könnte.


Nachrichtenquelle: İHA

Kenia Überschwemmung Flutkatastrophe Todesopfer heftige Regenfälle