Touristen-U-Boot im Roten Meer gesunken: Zahlreiche Tote
Vor der ägyptischen Küste im Roten Meer ist ein Touristen-U-Boot gesunken, wobei Berichten zufolge zahlreiche Menschen ums Leben kamen. Ägyptische Behörden teilten mit, dass sich nach ersten Erkenntnissen 44 Personen an Bord des U-Boots des Tourismusunternehmens Sindbad befanden; 29 Menschen konnten gerettet werden. Die Such- und Rettungsarbeiten dauern an.
In der Nähe eines Hafens vor dem ägyptischen Urlaubsort Hurghada ist ein U-Boot des Unternehmens Sindbad gesunken, das Touristen beförderte. Das U-Boot, das Touristen zu den Korallenriffen der Region brachte, hatte laut Angaben 44 Passagiere an Bord. Die Behörden gaben an, dass es Rettungsteams gelungen sei, 29 Personen lebend aus dem U-Boot zu bergen.
Lokale Quellen bestätigten die Rettung von 29 Personen und meldeten 9 Verletzte. Bisher wurden 6 Leichen geborgen. Die Behörden erklärten, dass die Such- und Rettungsarbeiten fortgesetzt werden.
Laut einem Bericht von SVT wurde der Tod von mindestens sechs Personen bestätigt, neun weitere wurden verletzt. Es wurde mitgeteilt, dass sich etwa 40 Personen an Bord des U-Boots befanden. Die ägyptische Marine wurde zur Unterstützung der Such- und Rettungsarbeiten in das Gebiet entsandt.
Im November 2024 kamen bei einem Unglück mit einem Touristenboot vor Hurghada im Roten Meer 11 Menschen ums Leben. Ägyptische Behörden gaben später an, das Boot sei von einer großen Welle getroffen worden, während einige Überlebende Sicherheitsmängel an Bord beklagten.
Das Sindbad-U-Boot beförderte bereits seit einigen Jahren Touristen in der Region Hurghada. Während der Touren wurden die Touristen bis zu 25 Meter tief unter den Meeresspiegel gebracht. Das Unternehmen bot Touristen die Möglichkeit, Korallenriffe und andere Meeresbewohner zu beobachten.
Das ägyptische Außenministerium teilte mit, dass man mit der Identifizierung der Personen an Bord sowie der Feststellung ihrer Nationalitäten begonnen habe.
Nachrichtenquelle: 12punto
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