Trump hatte Angriff auf Jemen befohlen: Huthi-Rebellen verbieten US-Schiffen die Durchfahrt im Roten Meer
Als Reaktion auf die US-Luftangriffe auf den Jemen haben die Huthi-Rebellen im Jemen erklärt, dass sie Schiffen der US-Marine die Durchfahrt durch das Rote Meer, das Arabische Meer und den Golf von Aden untersagen. Die Huthis betonten, dass die US-Angriffe die roten Linien des Waffenstillstands überschritten hätten, und erklärten, sie seien bereit, auf 'Kriegsdrohungen zu reagieren'.
12punto AUSLANDSREDAKTION
US-Präsident Donald Trump gab bekannt, dass er einen Militäreinsatz gegen den Jemen angeordnet habe, mit der Begründung, die Huthis würden den Handel im Roten Meer behindern. Berichten zufolge kamen bei den Luftangriffen auf den Jemen am 15. März 53 Jemeniten ums Leben. Als Reaktion auf den US-Angriff erklärten die Huthis, dass US-Schiffen die Durchfahrt durch das Rote Meer, das Arabische Meer und den Golf von Aden nicht mehr gestattet werde. Die Huthis kündigten an, alle US-Schiffe ins Visier zu nehmen, die diese Gewässer befahren.
Trump argumentierte in einer Erklärung auf der Plattform Truth Social, dass 'die Huthis den Schiffsverkehr auf einer der wichtigsten Wasserstraßen der Welt blockieren und den Welthandel zum Stillstand bringen'. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte, dass die Operationen fortgesetzt würden, bis die Huthis ihre Drohungen zurückzögen.

WERDEN DIE KONFLIKTE ERNEUT ESKALIEREN?
Die Huthis hatten am 7. März erklärt, dass sie das Verbot für israelische Schiffe im Roten Meer, im Arabischen Meer, in der Straße von Bab al-Mandab und im Golf von Aden wieder in Kraft setzen würden, bis Israel den Hilfsfluss in den Gazastreifen zulasse. Die Huthis unterstrichen, dass sie auf die Aggression der USA und Großbritanniens gegen den Jemen reagieren würden, indem sie die Schiffe dieser Länder ins Visier nähmen.
Laut einem Bericht von Reuters hat das Weiße Haus einen Bericht veröffentlicht, in dem die Auswirkungen der Angriffe der Huthis auf die internationale Schifffahrt auf den Welthandel detailliert beschrieben werden. In dem Bericht wurde darauf hingewiesen, dass die Durchfahrten durch das Rote Meer und den Suezkanal zurückgegangen seien.
Nach Angaben des Joint Maritime Information Center (JMIC) wurden seit November 2023 insgesamt 112 Angriffe im Roten Meer und im Golf von Aden verzeichnet. Es wurde bekannt, dass bei den Angriffen der Huthis auf Handelsschiffe vier Seeleute ums Leben kamen und zwei weitere schwer verletzt wurden. Sicherheitsexperten betonten, dass die Region instabil sei und die Spannungen aufgrund der Zerbrechlichkeit des Waffenstillstands schnell eskalieren könnten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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