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Trump schickt Zoll-Briefe an 7 weitere Länder

US-Präsident Donald Trump hat über die Social-Media-Plattform Truth Social Kopien der Briefe geteilt, die er an die Staats- und Regierungschefs der Philippinen, Sri Lankas, Moldawiens, Bruneis, Algeriens, Libyens und des Iraks gesendet hat. Darin kündigte er neue Zölle von bis zu 30 Prozent für diese Länder an.

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Trump schickt Zoll-Briefe an 7 weitere Länder

US-Präsident Donald Trump setzt den Versand von Zoll-Briefen fort. In einem Beitrag auf seiner eigenen Social-Media-Plattform Truth Social teilte Trump die Schreiben, die er an die Führungskräfte der Philippinen, Sri Lankas, Moldawiens, Bruneis, Algeriens, Libyens und des Iraks gerichtet hat. In den Briefen kündigte er an, dass ab dem 1. August neue Zölle für diese Länder in Kraft treten werden. Mit den geplanten neuen Abgaben werden diese Länder mit zusätzlichen Zöllen von bis zu 30 Prozent belegt. Trump erklärte: "Wir werden Handelsdefizite, die eine Bedrohung für die US-Wirtschaft und die nationale Sicherheit darstellen, nicht länger tolerieren."

"WIR WERDEN AUF ALLE PRODUKTE EINEN ZOLL VON 20 PROZENT ERHEBEN"

In dem Brief an die Philippinen schrieb Trump: "Ab dem 1. August 2025 werden wir auf alle Produkte, die von den Philippinen in die Vereinigten Staaten geschickt werden, einen Zoll von 20 Prozent erheben. Dieser Satz liegt sogar noch unter dem Niveau, das erforderlich wäre, um das Handelsdefizit zwischen unseren Ländern auszugleichen."

Trump merkte zudem an, dass philippinische Waren, die über Umwege in die USA gelangen, ebenfalls mit hohen Zöllen belegt würden. Er kritisierte die seit Jahren bestehende "unausgewogene und unfaire" Handelspolitik der Philippinen gegenüber den USA und sagte, dass US-Hersteller dadurch Schaden nähmen.

"DIE ANTWORT STEHT BEREIT"

In seinen Briefen betonte Trump, dass jeder Zoll, den ausländische Regierungen als Vergeltungsmaßnahme auf US-Produkte erheben, mit einem zusätzlichen Zoll in gleicher Höhe beantwortet werde. Gleichzeitig erklärte er, der einzige Weg für diese Länder, ihren Zugang zum US-Markt zu wahren, sei die Produktion innerhalb der USA. Trump sagte: "Wenn Unternehmen in Ihrem Land beschließen, ihre Produkte in den Vereinigten Staaten herzustellen, werden keine Zölle erhoben. Die Genehmigungen werden schnell und professionell erteilt."

"AMERIKA IST DER WICHTIGSTE MARKT, ABER NUR BEI FAIREM HANDEL"

Trump bekräftigte in seinen Schreiben, dass "die USA der größte und attraktivste Markt der Welt" seien, der Zugang zu diesem Markt jedoch nur bei fairen Handelsbedingungen möglich sei.

Während die Zollsätze für Brunei und die Philippinen im Vergleich zum April erhöht wurden, seien die Sätze für Sri Lanka, Moldawien, den Irak und Libyen vergleichsweise niedrig gehalten worden. Für Algerien blieb der Satz von 30 Prozent unverändert.

Nach Angaben des US-Handelsministeriums wurden im vergangenen Jahr Waren im Gesamtwert von 29 Milliarden Dollar aus diesen Ländern importiert. Diese Zahl macht weniger als 1 Prozent der gesamten US-Importe aus.

In einer Erklärung am Mittwochnachmittag sagte Trump, dass die Entscheidung über Zölle gegenüber Brasilien innerhalb von 1 bis 2 Tagen bekannt gegeben werde. Der US-Präsident sagte: "Brasilien hat uns überhaupt nicht gut behandelt. Überhaupt nicht gut", ohne jedoch einen Hinweis auf die Höhe des für dieses Land geplanten Zolls zu geben.

BRIEFE AN 21 LÄNDER VERSCHICKT

Die Trump-Regierung hat in dieser Woche offizielle Schreiben zu Zöllen an insgesamt 21 Länder verschickt. Zu diesen Ländern gehören auch Japan und Südkorea. Die zuvor von Trump gesetzte Frist zum 10. Juli wurde auf den 1. August 2025 verlängert.


Nachrichtenquelle: İHA

USA US-Präsident Donald Trump US-Wirtschaft Zusatzsteuern