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Türkische Staatsbürgerin nach Einkauf mit 20-Euro-Schein in Frankreich festgehalten

Eine in der französischen Stadt Lyon lebende junge Türkin erlebte einen Schock, als sie mit einem 20-Euro-Schein bezahlen wollte und aufgrund des Verdachts auf Falschgeld stundenlang im Geschäft festgehalten wurde. Der Vorfall verdeutlichte erneut, wie streng die Maßnahmen gegen Falschgeld in Europa sind.

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Türkische Staatsbürgerin nach Einkauf mit 20-Euro-Schein in Frankreich festgehalten

Der Vorfall ereignete sich im Kaufhaus Galeries Lafayette im Westfield-Einkaufszentrum in Lyon, Frankreich, als eine dort lebende junge Türkin nach ihrem Einkauf an der Kasse einen 20-Euro-Schein reichte. Nachdem die Kassiererin den Verdacht äußerte, dass es sich bei dem Schein um Falschgeld handele, wurde das Sicherheitspersonal verständigt und das Verfahren eingeleitet.

Die junge Frau wurde kurz darauf in einen Personalraum des Geschäfts gebracht, wo sie auf das Eintreffen der Polizei warten musste. Die Betroffene, die etwa 1,5 Stunden im Überwachungsraum verbrachte, beschrieb ihre Sorge mit den Worten: "Das kann jedem passieren".

Nachdem die Polizei eingetroffen war, wurden die Person sowie ihre Tasche durchsucht. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass die junge Frau das Falschgeld nicht vorsätzlich verwendet hatte, und es wurden keinerlei strafrechtlich relevante Anhaltspunkte gefunden. Infolgedessen wurde sie ohne jegliche Strafe wieder freigelassen.

Experten betonen, dass insbesondere 20- und 50-Euro-Scheine häufig für Fälschungen verwendet werden, und raten Reisenden, die im Ausland bar bezahlen, die erhaltenen Banknoten stets sorgfältig zu prüfen. Um nicht Opfer von Falschgeld zu werden, wird dringend empfohlen, die Echtheit der Banknoten vor einer Ausgabe zu kontrollieren.


Nachrichtenquelle: 12punto