Türkischer Asyl-Rekord gebrochen: Chaos bei Migration und Staatsbürgerschaft in Deutschland
In Deutschland herrscht Chaos bei Migrations- und Staatsbürgerschaftsfragen. Nachdem die Zahl der türkischen Staatsbürger, die 2023 illegal einreisten und Asyl beantragten, Rekordwerte erreichte und damit sogar die Zahlen aus Afghanistan und Syrien übertraf, ist in der Regierung eine „Krise der illegalen Migration“ ausgebrochen.
Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen stellten sich die Liberalen (FDP), ein Koalitionspartner der Regierung, gegen das zuvor beschlossene „Gesetz zur schnellen und doppelten Staatsbürgerschaft“.
Es wuchs die Sorge, dass durch die Gewährung einer schnellen Einbürgerung für Neuankömmlinge die AfD weiter an Zustimmung gewinnen könnte, woraufhin die Regierung das Gesetz an den Innenausschuss zurückverwies. Unterdessen überstieg der Anteil türkischer Staatsbürger unter den Asylsuchenden in einer Region bereits die 70-Prozent-Marke.
Wie Ali Gülen von der Zeitung Sözcü berichtet, ist nach der Migrationskrise auch die öffentliche Unterstützung für die geplante doppelte Staatsbürgerschaft für illegale Einwanderer nach drei oder spätestens fünf Jahren auf etwa 30 Prozent gesunken.
Infolgedessen wurde das „Gesetz zur neuen und schnellen Einbürgerung“ (Schnelle Einbürgerung), das den Weg für eine unbegrenzte doppelte Staatsbürgerschaft für in Deutschland lebende Türken sowie eine beschleunigte Einbürgerung für Neuankömmlinge ebnen sollte, nicht vom Parlament verabschiedet.
„ILLEGALE EINREISEN WERDEN GEFÖRDERT“
Während es am Donnerstag und Freitag im Deutschen Bundestag zu heftigen Debatten kam, argumentierten die Unionsparteien (CDU/CSU), dass sie nicht zulassen würden, dass SPD und Grüne mit diesem Staatsbürgerschaftsgesetz neue Wähler gewinnen. Sie bezeichneten das Gesetz als eine Art Entwertung der Staatsbürgerschaft und forderten stattdessen, den Schwerpunkt auf die Integration der Ankommenden zu legen.
Die rechtspopulistische Partei Alternative für Deutschland (AfD) argumentierte ihrerseits, dass durch dieses Gesetz niemand mehr einen Anreiz zur Integration habe, und behauptete zudem, dass illegale Einreisen in das Land gefördert würden.
Das Gesetz wurde an den Innenausschuss zurückverwiesen. Es ist derzeit nicht bekannt, wann das Gesetz erneut im Parlament behandelt wird.
TÜRKEN SIND ASYL-SPITZENREITER
Unter den illegalen Einwanderern in Deutschland sind türkische Staatsbürger in diesem Jahr auf den ersten Platz aufgestiegen. Tausende illegale Einwanderer kamen in den Rems-Murr-Kreis in der Nähe der Region Stuttgart-Bad Cannstatt. Es wurde bekannt gegeben, dass 70 Prozent dieser Personen türkische Staatsbürger sind und die Mehrheit aus der östlichen bzw. südöstlichen Region der Türkei stammt. Während die Anerkennungsquote für Asylanträge bei türkischen Staatsbürgern bei etwa 14 Prozent liegt, hat die Tatsache, dass türkische Staatsbürger 75 Prozent der Asylanträge ausmachen, auch die Behörden überrascht.
WARUM KOMMEN DIE TÜRKEN?
Es wird darauf hingewiesen, dass die Mehrheit der Ankommenden das Ziel verfolgt, Arbeit zu finden, eine Berufsausbildung oder andere Bildungsangebote wahrzunehmen, der wirtschaftlichen Not zu entkommen und in einem friedlicheren Land zu arbeiten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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