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UN-Erklärung zu Gaza: Grundbedürfnisse müssen gedeckt werden!

Die Vereinten Nationen (UN) haben mitgeteilt, dass sie nach der Schließung der Grenzübergänge Rafah und Kerem Shalom keine humanitäre Hilfe mehr in den Gazastreifen bringen können.

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UN-Erklärung zu Gaza: Grundbedürfnisse müssen gedeckt werden!

UN-Sprecher Stephane Dujarric äußerte sich zu den Problemen im Gazastreifen. 

Dujarric sprach auf einer Pressekonferenz zu diesem Thema vor Journalisten.

Unter Berufung auf Informationen des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) vor Ort merkte Dujarric an, dass nach dem „Evakuierungsbefehl“ der israelischen Armee Zehntausende Menschen zwangsumgesiedelt wurden.

Dujarric wies darauf hin, dass diese Menschen in den letzten sieben Monaten bereits mehrfach vertrieben wurden, und betonte: „Es ist unerlässlich, dass die Grundbedürfnisse der Zivilbevölkerung in Gaza gedeckt werden.“

Dujarric unterstrich, dass denjenigen, die Gaza verlassen wollen, ausreichend Zeit sowie ein sicherer Weg und ein sicheres endgültiges Ziel garantiert werden müssen.

HILFE FÜR MEHR ALS 3000 KINDER KANN NICHT ERREICHT WERDEN

Dujarric erinnerte daran, dass die Grenzübergänge Rafah und Kerem Shalom geschlossen sind, und warnte: „Das bedeutet, dass wir keine humanitäre Hilfe hineinbringen können. Wir haben auch keinen Zugang zu den Nahrungsmitteln, die wir für mehr als 3000 Kinder benötigen, die unter akuter Unterernährung leiden. Gleichzeitig gibt es keinen Treibstoff.“

Dujarric erklärte, dass laut einer aktuellen Umfrage von UN Women „700.000 Frauen und Mädchen im Gazastreifen leben“ und keine von ihnen einen Ort habe, an den sie gehen könne.

Dujarric berichtete, dass „93 Prozent der Frauen und Mädchen sich weder in ihren Häusern noch in den Unterkünften sicher fühlen“ und dass 80 Prozent der Frauen unter Depressionen leiden.



Nachrichtenquelle: 12punto

Vereinte Nationen Gaza