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UN: Türkei wird 2024 um 3,2 Prozent wachsen

Die UN haben ihre Prognose für das weltweite Wirtschaftswachstum in diesem Jahr angehoben. Dem Bericht zufolge wird für die Türkei in diesem Jahr ein Wirtschaftswachstum von 3,2 Prozent erwartet.

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UN: Türkei wird 2024 um 3,2 Prozent wachsen

Die Vereinten Nationen (UN) haben ihre Prognose für das globale Wirtschaftswachstum für dieses Jahr auf 2,7 Prozent angehoben und erklärt, der kurzfristige weltweite Wirtschaftsausblick sei vorsichtig optimistisch. Dem Bericht zufolge wird für die Türkei in diesem Jahr ein Wirtschaftswachstum von 3,2 Prozent erwartet.

Die UN veröffentlichten die Halbjahresaktualisierung ihres Berichts Weltwirtschaftslage und -aussichten 2024, der ursprünglich im Januar herausgegeben wurde.

Im Bericht wird darauf hingewiesen, dass sich die globalen wirtschaftlichen Erwartungen seit Januar verbessert haben; große Volkswirtschaften hätten einen schweren Abschwung vermieden und die Inflation gesenkt, ohne die Arbeitslosigkeit zu erhöhen.

In der Erklärung wird jedoch betont, dass der Ausblick nur vorsichtig optimistisch sei: "Langanhaltend hohe Zinssätze, Herausforderungen bei der Schuldentragfähigkeit, anhaltende geopolitische Spannungen und sich verschlechternde Klimarisiken stellen weiterhin Hindernisse für das Wachstum dar und bedrohen die über Jahrzehnte erzielten Entwicklungsfortschritte, insbesondere für die am wenigsten entwickelten Länder und die kleinen Inselentwicklungsländer", hieß es.

GLOBALE WACHSTUMSPROGNOSE ANGEHOBEN

Im Bericht wird angegeben, dass für die Weltwirtschaft in diesem Jahr ein Wachstum von 2,7 Prozent erwartet wird, was 0,3 Prozentpunkte über der Prognose vom Januar liegt.

Das für die Weltwirtschaft prognostizierte Wachstum für das kommende Jahr wurde um 0,1 Prozentpunkte auf 2,8 Prozent angehoben. Die Aufwärtskorrekturen spiegeln laut Bericht die besseren Aussichten vor allem in den USA sowie in Brasilien, Indien und Russland wider.

Während die Wachstumserwartung für die USA für 2024 um 0,9 Prozentpunkte auf 2,3 Prozent angehoben wurde, verzeichnete der Ausblick für China einen leichten Anstieg; für das Land wird in diesem Jahr ein Wachstum von 4,8 Prozent erwartet.

Der wirtschaftliche Ausblick für Afrika habe sich hingegen seit der letzten Veröffentlichung verschlechtert; das für 2024 erwartete Wachstum sei um 0,2 Prozentpunkte auf 3,3 Prozent gesunken.

Im Bericht wird festgehalten, dass für die Türkei in diesem Jahr ein Wirtschaftswachstum von 3,2 Prozent erwartet wird. Aufgrund der Abschwächung der Binnennachfrage und rückläufiger Importe habe sich das Leistungsbilanzdefizit der Türkei zu Beginn dieses Jahres verringert.

Der UN-Bericht merkt an, dass das globale Wachstum in den kommenden Jahren voraussichtlich unter dem Durchschnitt des Zeitraums 2010-2019 von 3,2 Prozent bleiben wird.

ANHALTENDE HERAUSFORDERUNGEN IN SCHWELLENLÄNDERN BETONT

Der Bericht weist darauf hin, dass die Entspannung bei den internationalen Rohstoffpreisen und die von den meisten Zentralbanken verfolgte straffe Geldpolitik die Weltwirtschaft auf den Weg der Inflationsbekämpfung gebracht haben. Dennoch kämpfen einige Schwellenländer weiterhin mit hartnäckig hoher Inflation.

Im Bericht wird darauf hingewiesen, dass die meisten Schwellenländer zudem mit Herausforderungen wie hohen Kreditkosten, anhaltendem Druck auf die Wechselkurse und dauerhafter politischer Instabilität konfrontiert sind.

Die stagnierende Beschäftigungslage in den Schwellenländern stehe im Kontrast zur Situation in den entwickelten Volkswirtschaften, insbesondere in Nordamerika, Europa und Japan, wo die Arbeitslosenquoten nahe an historischen Tiefstständen liegen. Zudem sei der kurzfristige Ausblick einiger Volkswirtschaften durch die potenziell zunehmenden geopolitischen Spannungen und multiplen Konflikte weltweit getrübt, so der Bericht.


Nachrichtenquelle: 12punto

Vereinte Nationen Wachstum Türkei