US-Medien berichten: Trump hat Entwurf für Abkommen mit Iran geändert
Präsident Donald Trump hat den Text überarbeitet, indem er härtere Bedingungen für den iranischen Vorschlag forderte und die Verhandlungen verlängerte.
Es wurde berichtet, dass der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, Änderungen an dem jüngsten Entwurf vorgenommen hat, der von der iranischen Seite im Rahmen der Gespräche über das Atomprogramm vorgelegt wurde, und diesen neuen Text an die iranischen Behörden zurückgegeben hat. Berichten der US-Medien zufolge enthalten Trumps neue Forderungen einen deutlich strengeren Ansatz als frühere Entwürfe, insbesondere in Bezug auf die nuklearen Aktivitäten des Iran und die Öffnung der Straße von Hormus. Aus Washington liegt bisher keine offizielle Stellungnahme zu diesem Prozess vor.
In einem Bericht von CNN International, der sich auf hochrangige US-Quellen stützt, wurde betont, dass Präsident Trump das überarbeitete Dokument nach Teheran geschickt und die Verhandlungsdauer um eine weitere Woche verlängert habe. Beamte berichten, dass die neuen Formulierungen im Text eine klarere und härtere Sprache bezüglich der nuklearen Verpflichtungen des Iran und der Forderungen nach einer Wiedereröffnung der Straße von Hormus für den Schiffsverkehr enthalten. Alle Einzelheiten zum Inhalt der Verhandlungen bleiben jedoch vertraulich.
Obwohl Trump in einer Erklärung in der vergangenen Woche mit den Worten „Ein Abkommen zwischen den Parteien ist weitgehend ausgehandelt“ den Eindruck erweckte, dass der Prozess kurz vor dem Abschluss stehe, ist bekannt, dass noch keine endgültige Einigung erzielt wurde. In einer weiteren Erklärung vom 29. Mai hatte Trump die Position der USA erneut verdeutlicht, indem er sagte: „Die USA werden das in unterirdischen Anlagen im Iran befindliche angereicherte Uran entfernen und dieses nukleare Material wird entsorgt.“ Zudem gab er an, dass die letzte Phase des Verhandlungsprozesses erreicht sei, und hielt im Weißen Haus eine etwa zweistündige kritische Sitzung mit seinen Beratern ab, um eine Entscheidung zu treffen; es wurde berichtet, dass aus diesem Treffen keine konkrete Entscheidung hervorging.
Die iranische Seite erklärte hingegen, ihre Priorität sei es, die Spannungen zu beenden und einen möglichen Konflikt zu verhindern. Die Regierung in Teheran gibt an, dass die Urananreicherung und andere nukleare Fragen erst nach einer Einigung über den Vorschlag, der ein 60-tägiges Memorandum of Understanding enthält und den USA vorgelegt wurde, behandelt werden könnten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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