USA äußern sich zur Möglichkeit eines Waffenstillstands im Gazastreifen: 'Waffenstillstand in naher Zukunft...'
In der US-Presse wurden neue Behauptungen über den Verlauf der laufenden Waffenstillstandsverhandlungen zwischen Israel und der Hamas aufgestellt. Quellen zufolge erwarten US-Beamte in naher Zukunft keine Einigung auf einen Waffenstillstand.
Berichten der US-Presse zufolge gehen hochrangige Regierungsbeamte des Landes nicht davon aus, dass in naher Zukunft ein Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas erreicht werden kann.
In einem Bericht der Zeitung The Wall Street Journal (WSJ), der sich auf Beamte des US-Außenministeriums und des Pentagons stützt, wurde erklärt, dass in naher Zukunft nicht mit einem Waffenstillstandsabkommen im Gazastreifen zu rechnen sei.
Eine der US-Quellen schätzte ein, dass trotz der Mitteilung des Weißen Hauses, wonach sich die Parteien auf 90 Prozent des Textes für ein Waffenstillstandsabkommen geeinigt hätten, ein solches Abkommen 'in naher Zukunft nicht erreicht werden könne'.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu (Mitte, ganz vorne) zusammen mit israelischen Soldaten
'DIE WAHRSCHEINLICHKEIT EINES UMFASSENDEN KRIEGES STEIGT'
Eine Quelle, die darauf hinwies, dass 'die Wahrscheinlichkeit eines umfassenden Krieges gestiegen sei', nachdem im Libanon von Hisbollah-Mitgliedern verwendete Pager und Funkgeräte explodiert waren, merkte an, dass 'diese Situation die diplomatischen Bemühungen zwischen Israel und der Hamas noch komplizierter machen werde'.
Ein anderer Beamter äußerte 'Zweifel daran, ob ein Waffenstillstandsabkommen erreicht werden könne', und erklärte, der Grund für diese Einschätzung sei der ausbleibende Gefangenenaustausch zwischen den Parteien sowie die Forderungen der Hamas.
Ein weiterer, nicht aus den USA stammender Beamter erklärte, dass die Möglichkeit eines Waffenstillstandsabkommens aufgrund der Explosionen der Pager und Funkgeräte der Hisbollah im Libanon 'vom Tisch' sei, und schätzte ein, dass das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahl den weiteren Verlauf dieser Angelegenheit bestimmen werde.
WIE IST DER AKTUELLE STAND DER VERHANDLUNGEN?
Seit dem 7. Oktober 2023 werden zwischen den Parteien seit langem indirekte Verhandlungen geführt, um die Angriffe Israels im Gazastreifen zu stoppen.
Premierminister Benjamin Netanjahu wird in Israel und der internationalen Öffentlichkeit beschuldigt, aus politischen Gründen kein Gefangenenaustauschabkommen mit der Hamas zu schließen.
Es wird betont, dass insbesondere das Beharren Israels auf der Beibehaltung der Kontrolle über den Philadelphi-Korridor an der ägyptisch-gaza-streifischen Grenze, das in den Entwurf des Abkommens aufgenommen wurde, die Verhandlungen erschwert.
Nachrichtenquelle: AA
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