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USA führen neuen Angriff auf Huthi-Ziele im Jemen durch

Berichten zufolge haben die USA Ziele der Huthis im Jemen angegriffen.

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USA führen neuen Angriff auf Huthi-Ziele im Jemen durch

Wie der Nachrichtensender CNN unter Berufung auf einen US-Beamten berichtete, war der neue Angriff, der eine von den Huthis genutzte Radaranlage zum Ziel hatte, kleiner angelegt als der vorherige und wurde von den USA einseitig durchgeführt.

Der den Huthis nahestehende Fernsehsender Al-Masirah meldete hingegen, dass "eine Reihe von Luftangriffen durch die USA und Großbritannien auf die Hauptstadt Sanaa durchgeführt wurden".

US-amerikanische und britische Kampfflugzeuge hatten bereits in der vergangenen Nacht Luftangriffe auf verschiedene Ziele in den jemenitischen Städten Sanaa, Hodeida und Taiz geflogen.

DIE EREIGNISSE IM ROTEN MEER

Nachdem die Huthis im Jemen in jüngster Zeit als Reaktion auf die israelischen Angriffe auf den Gazastreifen Aktionen gegen Handelsschiffe durchgeführt hatten, hatten zahlreiche Reedereien beschlossen, ihre Fahrten durch das Rote Meer einzustellen.

Das Pentagon hatte am 6. Dezember 2023 mitgeteilt, dass Gespräche über die Bildung einer internationalen "Maritime Task Force" als Reaktion auf die Angriffe der Huthi-Kräfte auf Handelsschiffe im Roten Meer geführt würden, und am 18. Dezember 2023 die Gründung einer multinationalen Mission namens "Operation Prosperity Guardian" bekannt gegeben.

Die Angriffe der Huthis gefährden die Durchfahrt durch den Suezkanal, der das Mittelmeer mit dem Roten Meer verbindet und die kürzeste Route zwischen Europa und Asien darstellt, über die etwa 12 Prozent des Welthandels abgewickelt werden. Die Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer und die daraufhin von den Unternehmen getroffenen Entscheidungen haben die Sorge vor einer neuen "Lieferkettenkrise" in der Weltwirtschaft verstärkt.

 


Nachrichtenquelle: AA

USA Huthi Rotes Meer Jemen