USA melden Abschuss von 'Einweg-Angriffsdrohnen'
Das US-Zentralkommando (CENTCOM) teilte mit, dass es 14 unbemannte Luftfahrzeuge (Drohnen) über dem Roten Meer abgeschossen habe.
Das CENTCOM veröffentlichte eine entsprechende Nachricht auf seinem X-Social-Media-Account. In der Mitteilung hieß es, dass der Lenkwaffenzerstörer „USS Arleigh Burke“ in den frühen Morgenstunden eine Welle von Drohnen aus den von den Huthi kontrollierten Gebieten im Jemen entdeckt habe.
In der Nachricht wurde festgehalten, dass es sich bei den Drohnen um Einweg-Angriffsdrohnen handelte, und es hieß: „14 Drohnen wurden erfolgreich abgeschossen. Es wurde festgestellt, dass keine Schiffe in der Region beschädigt wurden und keine Verletzten zu beklagen sind.“
In der Mitteilung wurde zudem darauf hingewiesen, dass regionale Partner über die Bedrohung informiert wurden.
HUTHI NEHMEN IM ROTEN MEER ISRAELISCHE SCHIFFE INS VISIER
Die vom Iran unterstützten Huthi im Jemen hatten am 12. Dezember bekannt gegeben, dass sie einen norwegischen Öltanker angegriffen hätten, der auf dem Weg nach Israel war und nicht auf Warnungen reagiert hatte.
Die britische Schifffahrtsbehörde hatte erklärt, dass ein im Roten Meer angegriffenes Schiff und seine Besatzung in Sicherheit seien.
Der Anführer der Huthi im Jemen, Abdul-Malik al-Huthi, hatte in einer Fernsehansprache am 14. November damit gedroht, dass sie israelische Schiffe im Roten Meer angreifen könnten.
Der militärische Sprecher der Huthi, Yahya Saree, kündigte am 19. November auf seinem X-Social-Media-Account an, dass sie als Reaktion auf die Angriffe Israels auf den blockierten Gazastreifen jedes Schiff unter israelischer Flagge ins Visier nehmen würden.
Daraufhin verübten die Huthi Drohnen- und Raketenangriffe auf zwei israelische Schiffe namens „Unity Explorer“ und „Number Nine“ in der Straße von Bab al-Mandab.
Die israelische Reederei ZIM teilte am 29. November mit, dass ihre Schiffe den Suezkanal in Ägypten aufgrund der Sicherheitslage im Arabischen Meer und im Roten Meer nicht mehr nutzen würden.
Das CENTCOM hatte am 4. Dezember auf der Social-Media-Plattform X erklärt, dass in internationalen Gewässern im südlichen Roten Meer vier Angriffe auf drei Handelsschiffe verübt worden seien.
In der Erklärung hieß es weiter, dass der Zerstörer „USS Carney“ der US-Marine im südlichen Roten Meer auf den Notruf der Handelsschiffe reagiert habe und während der Unterstützung der Schiffe drei auf ihn zufliegende Drohnen abgeschossen habe.
Nachrichtenquelle: AA
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